Nobel… – Gedankensplitter

Kurt sah.
Auf die Uhr.
Sperrstunde.
In.
Einer halben Stunde.
Sein kleines Geschäft.
Am Land.
Ging nicht.
So gut.
Aber er hatte.
Seine Stammkunden.
Und er wechselte sich.
Ab
Im Geschäft..
Mit seiner Frau.
Und.
Den Kindern…
Dadurch…
Rentierte es sich…
Er zuckte.
Zusammen.
Frau Obermayr.
Näherte sich.
Dem Geschäft…
Nein…!
Die hatte er.
Noch gebraucht!
Er suchte.
Seinen Lehrling.
Den würde er.
Brauchen.
Wenn Frau Obermayr.
Zur Kasse kam…
Er schüttelte.
Den Kopf.

So eine.
Noble Frau!
Der Gatte.
Hofrat.
Sie selbst.
Volksschuldirektorin.
In Pension.
Aber…
Sie soff heimlich.
Wie ein Loch.
Der Absturz.
In.
Die Bedeutungslosigkeit.
Nach dem Ruhestand.
Und dass.
Der Gatte.
Eine Freundin hatte.
Was alle wussten…
Das setzte.
Frau Obermayr zu.
Und so kam sie.
In das Geschäft.
Drei Mal die Woche.
Und räumte.
Die Einkaufstasche voll.
Mit Wodka.
Harten Getränken.
Und zahlte nicht…
Natürlich war er, Kurt.
Dahintergekommen.
Irgendwann.
Besser gesagt Felix.
Sein Sohn…

Und seither.
Gab es immer.
Taschenkontrolle.
Wenn.
Frau Obermayr einkaufte.
Am Anfang.
Hatte die.
Noch geschrien.
Und.
Gedroht.
Sie würde sich.
Beschweren.
Sie hätte Beziehungen!
Wenn die Flaschen.
Dann.
Neben.
Der Kasse standen.
Sagte.
Frau Obermayr.
Meist.
Nicht mehr viel.
Ein Versehen…
Ein Irrtum…
So versuchte sie es.
Darzustellen.
Es endete.
Immer damit.
Dass die Flaschen.
Zurückblieben.
Und Frau Obermayr.
Ging.
Mit leeren Taschen…
Eine Tragödie!
Aber er konnte.
Nichts für sie tun!

Vivienne/Gedankensplitter

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