Du brauchst mich doch… – Gedankensplitter

Anton spazierte.
Die Straße hinunter.
Der Schnee knirschte.
Unter.
Seinen Schritten.
Die Hände.
Hatte er.
In den Jackentaschen.
Versteckt.
Um sie zu wärmen.
Es war kalt…
Anton hüstelte.
Ein Kratzen.
Im Hals.
Das vorhin.
War Eva gewesen.
Ihre Stimme…
Hocherotisch…
Zärtlich…
Lass uns.
Den Blödsinn vergessen.
Wir gehören doch.
Zusammen.
Du…
Brauchst mich doch!
Fast…
Wäre er ihr.
Auf den Leim.
Gegangen.
Einen Moment.
Wäre er.
Schwach geworden.
Einen Moment…
Aber dann…
War er.
Hellwach geworden…
Du brauchst mich doch!

Oh nein!
Er brauchte Eva.
Nicht.
Sie…
Brauchte ihn.
In Wahrheit.
Ihn…
Und sein Geld…
Ausgeblutet.
Hatte sie ihn.
Wenn er nur.
Daran dachte.
Wie er ihr.
Sein Geld.
Seine Ersparnisse.
Nachgeworfen hatte.
Das kleine Erbe.
Von einem Onkel…
Wenig.
War geblieben…
Anton.
Spuckte aus.
Er war Eva.
Hörig gewesen.
Total…
Eine Sucht.
Wie Alkohol.
Oder Nikotin…
Und manchmal.
Hatte er noch.
Entzugserscheinungen…
Ganz klar.
Er hatte sie.
Geliebt…

Lange hatte es.
Gedauert.
Bis er.
Begriffen hatte.
Dass Eva.
Ein Luder war.
Ein Miststück.
Ein Fass.
Ohne Boden…
Bis die Bank.
Angerufen hatte.
Eva hatte versucht.
Ein Sparbuch.
Zu plündern.
Sie war aber.
Am Passwort gescheitert…
Da hatte er.
Erkannt.
Was sie mit ihm.
Angestellt hatte.
Rausgeworfen.
Hatte er sie.
Die Schlösser ausgetauscht.
In der Wohnung.
Du brauchst mich doch!
Melodiös klang.
Evas Stimme.
In seinen Ohren.
Anton ballte.
Die Fäuste.
Nein!
Er brauchte Eva nicht!

Vivienne/Gedankensplitter

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