Packerlsuppe – Gedankensplitter

Georg.
Kam heim.
Von der Arbeit.
Ging in die Küche.
Ein Glas Wasser.
Schaltete.
Den Wasserkocher.
Ein.
Goss.
Die Teebeutel.
Mit dem.
Kochenden Wasser.
Auf.
Den Tee.
Nahm er mit.
In die Arbeit.
Morgen.
Besser.
Und gesünder.
Als Cola.
Vom Automaten…
Und natürlich.
Viel billiger…
Dann kochte er sich.
Die Packerlsuppe.
Schnitt hartes Brot.
In kleine Stücke.
Und mengte sie.
Unter die Suppe.
Rührte um.
Zwei Teller.
Aß er.
Dann…
Morgen würde er.
Den Rest schmausen.
Einen Moment…
Appetit.
Auf eine Bratwurst.
Ganz frisch.
Mit ein wenig Kraut…

Georg.
Schüttelte den Kopf.
Müßig.
Davon zu träumen.
Es ging nicht.
Er dachte.
An sein Auto.
An die teuren Reparaturen.
Beim letzten Pickerl.
Freundlich genug.
Dass man ihm.
In der Werkstatt.
Zeit ließ.
Bei der Bezahlung.
Jahre.
War er dort schon.
Kunde.
Aber trotzdem…
Er musste.
Seine Schulden.
Bezahlen.
So schnell.
Wie möglich.
Das Auto.
Er brauchte es.
Wie sonst.
In die Arbeit kommen?
Lebensnotwenig.
Im Gegensatz.
Zu einer Bratwurst.
Oder einem Schnitzel…

Daher.
Die Radikalkur.
Kantine in der Arbeit.
Gestrichen.
Selbstversorgen.
Mit Packerlsuppen.
Und Eintöpfen.
Kein Cola mehr.
Und im Wirtshaus.
War er.
Ewig nicht mehr.
Gewesen.
Da läpperte sich.
Einiges zusammen.
Er merkte es.
Jeden Monat.
Schon seltsam.
Worauf man.
Verzichten konnte.
Wenn es nur.
Darauf ankam…
Natürlich.
Freute er sich.
Wenn er wieder.
Aufkochen können würde.
Aber ein wenig sparen.
Für weitere Reparaturen.
Würde nicht schaden.
Wo er nun.
Schon drinnen war.
In der Sparschiene…

Vivienne/Gedankensplitter

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