Feig – Gedankensplitter

Richard.
Stand vor dem Spiegel:
Band.
Seine Krawatte.
Heute.
Hoher Besuch.
Vom Partner.
Aus der Schweiz.
Da musste alles.
Perfekt sitzen.
Auch die Schuhe…
Ganz neu…
Nicht.
Die alten Latscher.
Der Chef.
Unmissverständlich.
In seinen Worten…
Nichts.
Darf dem Zufall.
Überlassen werden…!
Richard gähnte.
Schlecht geschlafen.
Ihm.
War das egal.
Eigentlich.
Wenn er.
An.
Gestern Abend dachte…
Sollte Frau Strasser.
Ihren Job machen.
Heute.
Wenn die Schweizer kamen.
Die Assistentin.
Des Chefs.
War geboren.
Für solche Events.
Und kam.
Richtig in Fahrt.
Er selber…
Nur eine Präsentation.
Ganz kurz.
Nicht viel reden.
Mehr wollte er.
Auch nicht…

In der Arbeit.
Ging Richard.
Die Präsentation.
Durch.
Noch einmal.
Passte alles.
Er stellte.
Das Smartphone.
Auf lautlos.
Daniela.
Hatte sich.
Nicht gerührt.
Das verstand er.
Es war wohl.
Endgültig aus.
Aber…
Was hätte er ihr?
Sagen sollen?
Als er sie.
So dasitzen sah.
Von hinten.
Am Tisch.
Bei einer Melange…
Er hatte nicht gewusst.
Was er ihr.
Sagen sollte…

Die Beziehung.
In der Krise.
Er hatte es gespürt.
Deutlich.
Daniela.
Entglitt ihm.
Sie war ausgezogen.
Aus der Wohnung.
Ich brauche Abstand!
Aber?
Woran es lag?
Er vermisste sie.
So sehr.
Und dieses Treffen.
Gestern.
Vielleicht.
Eine Kehrtwende.
Aber er.
War davongelaufen.
Feig.
Wollte sich.
Ihren Fragen.
Nicht stellen.
Nur eine SMS…
Sorry.
Eine Panne…
Ich kann nicht kommen…
Keine Reaktion.
War ja.
Eine dumme Lüge.
Sie wusste es.
Ganz genau…

Vivienne/Gedankensplitter

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.