Feierabendgedanken – Gedankensplitter

Ein beschaulicher Abend.
Ich trinke Kaffee…
Lasse den Tag.
Revue passieren…
Nicht viel los.
In der Arbeit.
Der letzte Arbeitstag.
Vor dem Neuen Jahr…
Grüße.
Wünsche.
Dann.
Driften wir.
Auseinander…
Das kleine Häufchen.
Die Wackeren.
Die in der Arbeit waren.
Heute…
Es wird dunkel.
Schnell…
Ein paar Einkäufe.
Ich haste.
Zur Straßenbahn…
Daheim.
Ein Kaffee.
Mit der Nachbarin.
Katzenfreunde.
Unter sich.
Dann.
Freu ich mich.
Auf mein Bad.
Zum Entspannen…
Das.
Brauche ich.
Weihnachten.
Die Feiertage…
Anstrengend…
Ich schließe die Augen.
In der Badewanne.
Träume ein wenig…
Das.
Tut gut.
Unendlich gut…

Jetzt.
Sehe ich fern.
Denke nach.
Über den Sinn.
Des Weihnachtsfestes.
Üppiges Essen?
Viele Kekse?
Punsch und Glühwein?
Ich seufze.
Ich habe genug.
Von all dem.
Die nächsten elf Monate.
Mehr als genug…
Mir wird schlecht.
Wenn ich zurückdenke.
Weihnachten.
Fest des Übermaßes…
Warum nur?

Zeit für mich.
Tut gut.
Ich genieße.
Die Ruhe.
Atem holen.
Wieder.
Ich selber sein.
Und zu dem faul!
Keine Geschenke mehr!
Kein Weihnachtsbaum.
Ich lächle.
Ein wenig Fernsehen.
Ein wenig dösen…
Und.
Man ist.
Ein anderer Mensch.
Wieder…
Warum?
Freut man sich?
Auf Weihnachten?
Jedes Jahr?
Immer wieder?
Ich weiß es nicht.
Tut man das?
Überhaupt?
Eigentlich.
Müsste man.
Weihnachten verteilen.
Auf das ganze Jahr.
Dann…
Wäre alles…
Einfacher…
Ja.
Bestimmt.
Ich gähne.
Die Augen.
Fallen mir zu…
Ganz bestimmt sogar…

Vivienne/Gedankensplitter

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