Regenwolken – Gedankensplitter

Es regnet schon.
Eine ganze Weile.
Ich trinke Kaffee.
Schwere Gedanken.
Gehen mir.
Durch den Kopf.
Der Befund.
Gar nicht erfreulich.
Schlechte Wirbelsäule.
Nicht überraschend.
Eigentlich.
Und doch…
Ein kleiner Schock.
Wenn ich ehrlich bin.
Ein kleiner Schock…
Die Katze.
Sie schleicht zum Futter.
Wie ein Raubtier.
Unhörbar.
Der Regen.
Er wird stärker…
Ich habe Kopfweh.
Graue Wolkenkuppen.
Und ein wenig Wind…
Ich grüble.
Der Kaffee.
Er wird kalt.
Dann setze ich mich auf.
Ich muss.
Auf andere Gedanken kommen.
Ist es nicht so?
Ich muss die Dingen nehmen.
Wie sie sind.
Und sie nicht verfluchen…
Das.
Bringt mich nicht weiter…

Die Werbung plärrt.
Lässt mich aufschrecken.
Ich gähne.
Schütte den Kaffee weg.
Kalter Kaffee?
Macht schön?
So schön…
Muss ich nicht werden…
Wirklich nicht.
Normalität.
Ich versuche mich.
Zu orientieren.
An ihr.
War es so vermessen?
Zu glauben?
Zu hoffen?
Dass ich gesund wäre?
So weit?
Ein wenig schon.
Jetzt.
Sitze ich da.
Mit einer grauen Wolke.
Die über mir schwebt…

Was ist passiert?
Im Grunde nicht viel.
Ein Wirbel von mir.
Ist hinüber.
So gut wie.
Andere Menschen.
Leben damit.
Schon viel länger…
Genau genommen.
Noch.
Weit heftiger beeinträchtigt…
Ich sehe aus dem Fenster.
Was?
Macht mir zu schaffen?
Dass ich alt werde?
Dass mein Körper verfällt?
Durch Übergewicht…
Durch mangelnde Bewegung…
Durch Bequemlichkeit…
Vielleicht.
Jung.
Bin ich nicht mehr.
Und mein Körper.
Braucht ein Service…
Alt sein.
Ich fürchte mich davor.
Vor Schmerzen.
Vor Behinderung.
Ich lächle.
Hilflos.
Es rückt näher.
Zweifellos.
Das.
Muss ich wirklich akzeptieren…

Vivienne/Gedankensplitter

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