Der Stachel des Misstrauens – Gedankensplitter

Sebastian saß im Büro.
Schrieb eine Email.
Vertieft.
Ein Angebot.
Las die Mail durch.
Dreimal.
Dann schickte er sie los.
Fantastisch.
Was möglich war.
Heutzutage.
Vor zehn Jahren.
Als er.
Angefangen hatte.
Lief das alles.
Viel umständlicher!
So viel umständlicher!
Eine Pause.
In der Kaffeeküche.
Schenkte er sich.
Eine Tasse ein.
Viel Milch…
Er dachte.
An gestern Abend.
Am Firmenparkplatz.
Er wäre fast.
Aus allen Wolken gefallen.
Sein Auto beschädigt.
Das Rücklicht hinüber.
Und der Lack…
Verdammt!
Wer?
War das gewesen?
Dreckskerl!

Eines war klar.
Sebastian kaute ein Sandwich.
Es war jemand.
Aus der Firma.
Ganz bestimmt.
Niemand sonst.
Hatte Zugang.
Zu diesem Parkplatz.
Er hatte nachgedacht.
Wer?
Hatte geparkt?
Ihm gegenüber?
Gestern früh?
So sehr er auch nachdachte.
Er wusste es nicht mehr.
Nein.
Er hatte nicht.
Darauf geachtet.
Aber zu 90 %.
War es der Kerl gewesen.
Der seinen Wagen.
Angefahren hatte.
Ein feiner Kollege.
Musste das sein.
Feig.
Und charakterlos.
Und wenn er.
Mit einem Kollegen tratschte.
Dann fragte er sich.
War der es gewesen?

Pause vorbei.
Er ging zurück.
Ins Büro.
Der Stachel des Misstrauens.
Er saß.
In seinem Fleisch.
Eiterte.
Schmerzte.
Wenn er so nachdachte.
Er kam gut aus.
Mit den Leuten in der Firma.
Keiner.
Von dem er.
Sagen hätte können.
Ein unguter Kerl.
Und doch.
Einer.
Hatte seinen Wagen lädiert.
Und war davongefahren.
Ohne sich zu bekennen…
Sebastian schüttelte den Kopf.
Eine Visitenkarte.
Hätte schon gereicht.
Ruf mich an!
Nichts dergleichen.
Irgendwie.
Fühlte er sich seltsam.
Sebastian setzte sich.
An den Schreibtisch.
Wie immer.
Und doch…
Sein Gefühl.
Es hatte sich verändert.
Sein Verhältnis.
Zu den Kollegen.
Distanziert.
Zurückhaltend.
Er zeigt es nicht.
Aber das änderte nichts…

Vivienne/Gedankensplitter

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