Mitten im Herbst – Gedankensplitter

Gewitterregen.
Nur unterbrochen.
Von sonnigen Momenten.
Ganz kurz.
So viel Regen!
Und eine Stimmung da draußen.
Grau und düster.
Wie im November.
Der Pöstlingberg.
Unter einer Wolke.
Meist.
Trostlos.
Der Blick über die Stadt.
Einfach nur trostlos…
Verhaltener Donner.
Die Sonne.
Die sich manchmal zeigt.
Sie ändert nichts daran.
Das ist Herbst!
Kein Sommer.
Und ich friere.
Eine Tasse Kaffee.
Schwarz.
Und ohne Zucker.
Sie wärmt mich wieder.
Aber das Herbstgefühl.
Es weicht nicht…

Wetterberuhigung.
Es geht gegen Feierabend.
Der Regen hat aufgehört.
Endlich.
Aber auch die Sonne.
Sie bleibt verschwunden.
Der Himmel.
Wolkenüberzogen.
Farblich wild gemischt.
Bemalt.
Grau-weiß-bläulich…
Wer hat sich das ausgedacht?
Frage ich mich.
Ist das noch Sommer?
Ich schüttle den Kopf.
Mit Sommer.
Hat das nichts zu tun.
Wetterkapriolen.
Nie zuvor erlebt.
In dieser Form.
Die Natur.
Sie sieht seltsam aus.
Unecht wirkt sie.
Auf mich.
Als würde sie sich verändern.
Durch das Wetter.
Merkwürdig.
Atypisch.
Herbstlich…

Feierabend.
Ich kaufe noch ein.
Im Supermarkt.
Und schließlich.
Da bleibe ich stehen.
Bei der Vitrine mit dem Eis.
Ich seufze.
Greife hinein.
Und hole eines heraus.
Ich weiß.
Es ist nicht sommerlich.
Nicht heiß.
Kein bisschen.
Und ich schwitze nicht.
Aber irgendwie.
Ist mir danach.
Das Knacken.
Der Schokoglasur.
Das leckere Vanilleeis…
Nur ein Holzplättchen.
Das bleibt.
Ich werfe es weg.
Melancholisch.
Wer weiß?
Ob ich mir noch ein Eis gönne?
Gönnen darf?
In diesem Sommer?
Wer weiß?

Vivienne/Gedankensplitter

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