Wo ist die Sonne? – Gedankensplitter

Regen.
Wieder.
Und Fenster putzen.
Kann ich vergessen.
Für‘s erste.
Ich habe Urlaub.
Aber das Wetter.
Spielt mir einen Streich…
Ich zucke die Achseln.
Egal.
Werde ich das tun.
Was ich am liebsten mache.
Manchmal.
Ich grinse breit…
Faulenzen…
Die Katze.
Sie liegt im Bad.
Den ganzen Tag schon.
Neben ihr.
Eine kleine, graue Spielmaus.
Hin- und her gewirbelt.
Noch am Vortag.
Ist ihr wohl zu fad geworden…
Meiner Kleinen…

Ich lese ein Buch.
Über die innere Ruhe.
Es ist wichtig.
Seine innere Mitte zu finden…
Reflektiere ich.
Der Mensch.
Er hat immer weniger Zeit.
Je mehr Dinge er anschafft.
Die es leichter machen sollen.
Schneller…
Ich bin ruhig.
Und entspannt.
So ein paar Tage relaxen…
Wunderbar.
Man bräuchte das.
Öfter.
Nach meinem kleinen Unfall.
Und den Schmerzen.
Tabletten.
Mit Nebenwirkungen…
Alles.
Ein wenig außer Lot geraten.
Aber es wird besser.
Spürbar.
Ich atme durch.
Gott sei Dank.
Man wird dankbar.
Alles war so selbstverständlich.
Nun weiß ich wieder.
Dass es das nicht ist…

Der Regen hat aufgehört.
Aber alles weiter grau.
Wolken.
Der Wind.
Relativ rau.
Und wenn ich raus sehe.
Aus dem Fenster.
Dann herbstelt es.
Beinahe.
Ich schüttle den Kopf.
Das wird sicher nichts mehr.
Mit Fenster putzen.
Heute…
Also gieße ich.
Die Zimmerpflanzen.
Dann lege ich mich hin.
Auf die Couch.
Sinniere ein wenig.
Mit geschlossenen Augen…
Ich döse ein.
Irgendwann.
Tatsächlich.
Und als ich wach werde.
Unvermittelt.
Ist es hell.
Und die Sonne scheint…
Da schau her!
Ich trete ans Fenster.
Kaum zu glauben.
Ein Sommertag.
Auf einmal.
Und gleich.
Fühlt man sich besser.
Leichter.
Fröhlicher…

Vivienne/Gedankensplitter

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