Vollmond – Gedankensplitter

Schwarze Nacht.
Und über allem.
Strahlt der Mond.
Verbreitet Licht.
Gleißend.
Fast taghell.
Verführerisch.
Magisch.
Bestrickend…
Überirdisch schön…
Der Mond.
Er fasziniert die Menschen.
Er fängt sie ein.
Mit seinem Zauber.
Lässt sie nicht mehr los.
Unheimliche Schatten.
Und ein prickelndes Gefühl!
Was für eine Nacht!

Ich stehe am Fenster.
Beobachte den Mond.
Fast gerundet.
Und kaum.
Kann ich mich satt sehen.
An diesem Schauspiel.
Der Mond.
Er verwirrt.
Er ist so schön…
Ein strahlendes Juwel.
Auf schwarzem Samt.
Wie in der Auslage.
Eines Juweliers…
Die Laternen.
Sie verlöschen.
Nach und nach.
Und je dunkler es wird.
Desto mehr Präsenz.
Verschafft er sich…
Fast schwärmerisch.
Blicke ich in die Nacht.
Und ein besonderes Gefühl.
Hat mich erfasst…
Sommer!
Eine Nacht.
Wie viele.
Und doch wie keine…
Eine Nacht zum Träumen.
Zum Verlieben.
Oder einfach.
Zum glücklich sein…
Sich hingeben.
Dieser Nacht.
Diesem Flair.
Dieser Atmosphäre…

Ich wende mich ab.
Schließlich doch.
Ein wenig beschwingt.
Als hätte ich getrunken.
Einen besonderen Cocktail.
Exotisch.
Prickelnd.
Ich muss lächeln.
Über mich selbst.
Über diese Gedanken.
Fast.
Wie von einem jungen Mädchen…
Dabei.
Bin ich gereift.
Nicht mehr jung.
Und so naiv wie einst.
Werde ich nie mehr sein.
Ich bin.
Eine Frau.
Die altert.
Nach außen.
Aber im Herzen.
Da bin ich jung.
Ein Dichter.
Ein Poet.
Und eine Nacht.
Wie diese.
Sie macht mich betrunken.
Ohne Alkohol.
Sie verführt.
Mit tiefer Leidenschaft.
Und sie führt mich.
In ein anderes Land.
In eine besondere Welt.
Ins Leben…

Vivienne/Gedankensplitter

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