Frühlingsnacht – Gedankensplitter

Die Luft.
Leicht und sanft.
Wie eine Umarmung.
Wie ein Streicheln.
Wie ein Kuss.
Ein Baum vor meinem Block.
Ganz weiß.
Steht in voller Blüte.
Festtagskleidung.
Ich bleibe stehen.
Genieße den Anblick.
Und freue mich.
Einfach so.
Aus dem Moment heraus.
Ich freue mich.
Dass ich lebe.
Dass ich bin.
Dass ich mich.
Nicht satt sehen kann.
An diesem Bild…
Frühling.
Einfach Frühling.
Gibt es eine Zeit?
Die noch zauberhafter ist?
Nein.
Ganz bestimmt nicht…

Stunden später.
Es ist Abend geworden.
Beschwingt.
Trinke ich den Kaffee.
So gar nicht müde.
Und ich friere nicht.
Vergessen diese Abende.
Wenn ich den Blues pflegte.
Im Frost.
Und es mich schüttelte.
Beim Anblick von Schnee und Eis.
Man muss es nur erwarten können.
Nicht wahr?
Noch ein Schluck Kaffee.
Das Dunkel der Nacht.
So gar nicht bedrohlich.
So gar nicht schwer.
Selbst die Nächte.
Sind im Frühling anders.
Dunkel ist nicht gleich dunkel.
Und eine Frühlingsnacht.
Ist wie ein Glas Sekt.
Oder zwei.
Ist es nicht so?
Lebenslust.
Lebenslaune.
Der Mut.
Er kehrt zurück.
Und das Bewusstsein.
Dass man nichts so nehmen muss.
Wie es einem erscheint…

Ein Flieger.
Er zieht über den Himmel.
Leuchtet hell.
Rote Lichter.
Etwas Alltägliches.
Wird besonders.
In dieser Frühlingsnacht.
Meine Augen leuchten.
Blau.
Wie der Frühlingshimmel.
Und jung.
Jung werde ich immer bleiben.
Tief in mir.
Jung und frei.
Niemand.
Wird mich zähmen.
Nie.
Wie den Wind.
Der sich nicht fangen lässt…
Aber ist es nicht wunderschön?
Zu leben?
Zu lieben?
Zu atmen?
In einer Nacht wie dieser?
Vom Frühling geboren.
Und von mir getrunken.
In vollen Zügen…

Vivienne/Gedankensplitter

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