Gedanken über den Frühling – Gedankensplitter

Ein sonniger Tag.
Frühling.
Und eine Ahnung von Mai…
Wenn man die Augen schließt.
Den Vögeln lauscht.
Die musizieren.
Unermüdlich.
Und die Luft tief einatmet.
Ganz tief.
Sonne.
Blühende Pracht.
Wohin man blickt.
Und man spürt das Leben.
Intensiv.
Brennend.
Erregend.
Nicht nur die Bäume.
Treiben aus.
Nicht nur die Bäume.
Kommen in Saft…
Ein Spaziergang.
Er wird zum Jungbrunnen.
Und die Liebe.
Sie ist spürbar.
Überall…

Eine Hummel.
Dick und schwer.
Und laut brummend.
Bienen.
Und dieses Grün.
So satt.
Das die Lebensfreude hebt.
Das den Augen so gut tut.
Wie eine Kur…
Endlich!
Keine tote Natur mehr.
Zyklus des Lebens.
Alles wird wiedergeboren.
Als wäre es.
Nie tot gewesen.
Und ganz bestimmt.
War es das nie.
Denn nichts stirbt ganz.
Nichts vergeht.
Auf dieser Welt.
Ohne zu etwas anderem zu werden.
Ist es nicht so?
Das tröstet.
Denn so.
Wird es auch uns gehen…
Irgendwann…
Man verdrängt den Gedanken.
Aber nicht ganz…

Ein Träumen.
Liegt in der Luft.
Geballtes Glück.
Ganz aus sich heraus.
Nur.
Um seiner selbst willen.
Nichts hinterfragen.
Nicht an morgen denken.
Morgen.
Könnte es regnen.
Morgen.
Ist nicht wichtig.
Morgen.
Ist abstrakt.
Nicht fassbar.
Irrelevant.
Heute.
Ist Frühling.
Ein Blümchen pflücken.
Mit einem Lächeln.
Fröhlich.
Aber mit einem Hauch von Wehmut.
Frühling.
Macht jung.
Und doch auch alt.
Je mehr die Jahre verstreichen.
Desto deutlicher…
Frühling.
Herz des Lebens.
Seele der Liebe.
Gefährte des Glücks…

Vivienne/Gedankensplitter

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