Catical Healing – Gedankensplitter

Der Pöstlingberg.
Seit Tagen versteckt.
Unter Wolken.
Hinter Nebel.
Nur ab und an.
Ein wenig Licht.
Ich seufze.
Und widme mich der Arbeit.
Ich friere.
Seit Tagen.
Ständig.
Eine Verkühlung.
Ich friere.
Daheim.
In der Arbeit.
Überall.
Mit Mantel.
Mit Pullover.
Fast immer.
Was ist nur los mit mir?
Ich bin krank.
Keine Frage.
Reizhusten.
Übelkeit.
Es wird nicht besser…

Ein heißes Bad.
Es wärmt auch die Seele.
Aber kurieren.
Das muss ich mich auch.
Ein wenig entspannen…
Reminiszenzen.
An das Wochenende.
Lang und schön.
Und doch.
Viel zu kurz.
In meinem Leben.
Ein Tropfen auf den kalten Stein…
Ich friere oft.
Nicht nur.
Wenn ich krank bin.
Ich friere.
Weil mir kalt ist.
In einer eisigen Welt.
Voller Vorurteile.
Voller Härte.
Voller Bestimmtheit.
Ich huste.
Kurz.
Und wieder die Kopfschmerzen…
Noch ein Aspirin!
Denke ich mir.
Ich bin.
Eine mobile Apotheke…

Auf der Couch.
Die Katze.
Sie hat mich in Beschlag genommen.
Eiskalt.
Mit Schnurren.
Und treuherzigem Blick.
Unwiderstehlich…
Berechnend!
Denke ich mir.
Und lasse mich einlullen.
Vom Schnurren.
Das Schnurren.
Es tut gut.
Wie eine warme Decke.
Die mich umhüllt.
Auch meine Seele…
Sie schmiegt sich an mich.
Wie ein Baby.
Und die eisigen Panzer.
Um meine Seele.
Sie brechen auf…
Ein wenig dösen.
Und die Vibrationen.
Des Katzenkehlkopfs.
Breiten sich aus.
In meinem Körper.
Wie Musik.
Verwandeln ihn.
Machen ihn weich.
Biegsam.
Gesund…

Vivienne/Gedankensplitter

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