Du bist wie du bist…

Ich liebe dich
Das weiß ich.
Und daran wird sich nichts ändern.
Was auch kommen mag…
Ich muss lächeln.
Wenn ich mir vorstelle.
Dass du neben mir sitzt.
Und mich ansiehst…
Ja.
Ich kenne dich.
Ich kenne dich so gut.
Ich blicke in dein Innerstes…
Dabei mache ich mir nichts vor.
Über dich.
Du bist auch nur ein Mensch.
Kein Übermensch.
Einfach nur ein Mann.
Mit allen Ecken und Kanten.
Wie so mancher andere auch.
Keine Rede davon.
Dass du ein Heiliger wärst.
Nein.
Das bist du nicht.
Aber du berührst etwas in mir.
Du machst mich erst schön.
Ich liebe dich.
Weil ich genau weiß.
Wie du bist…

Es überrascht mich immer wieder.
Dass du mich so anziehst.
Ich kann es nicht erklären.
Du bist kein Schönling.
Und keiner.
Der es anlegt.
Eine Frau zu verführen.
Um jeden Preis.
Voller sexueller Präsenz.
Aber wenn du mich anlächelst.
Dann ergreifst du Besitz von mir.
Dann gehöre ich dir.
Ohne.
Dass ich mich unterwerfen müsste…
Keine Machtspielchen.
Dafür bist du dir zu gut.
Dein Glück.
Ich wäre dir sonst davon gelaufen.
Längst.
Du bist einfach liebenswert.
Du verzauberst mich.
Mein Leben wird so erst wertvoll.
Und ich werde es auch.
Ich erst recht…

Was dich anders macht…
Anders als die anderen…
Es muss der Gleichklang sein.
Der Gleichklang unserer Seelen.
Wie zwei Musikinstrumente.
Auf einander abgestimmt.
Wunderbare Harmonien.
Akkorde.
Überirdisch schön.
Nicht von dieser Welt.
Zumindest für mich.
Für dich doch auch?
Oder?
Aber du zuckst die Achseln.
Ich weiß.
Das ist nicht deine Sprache.
Metapher wie diese.
Sie liegen dir nicht.
Du stehst auf dem Boden.
Mit beiden Beinen.
Du hörst keinen Sphärenklang.
Wenn du mich küsst.
Du liebst mich anders.
Anders als ich dich.
Aber in der Mitte.
Da treffen wir uns…

Vivienne

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