Der Winter ist zurück!

Kalt ist es wieder.
Und eisig.
Schnee auf den Straßen.
Die Sonne.
Sie zeigt sich zwar.
Doch von ihrer ungewohnten Seite.
Keine Wärme.
Kein Frühling.
Wo ist er nur?
Verborgen.
Geflohen.
Vor dem Rückschlag des Winters…
Ich friere.
Und ich sehne mich nach meinem Bett.
Kuschelig und warm
Heiß duschen.
Niederlegen.
Ein wenig träumen…
Ich bin mir unsicher.
Verwirrte Gefühle.
Wie die Natur.
Die nicht weiß.
Wie ihr passsiert.
Grüne Grasspitzen.
Zarte Knospen.
Von Schnee bedeckt.
Von Frost verschreckt.
Mir geht es auch so…

Ich friere noch immer.
Und die Katze schläft.
Eingerollt auf meinem Mantel.
Glücklich.
Dass ich wieder da bin.
Was hat sie mich nicht vermisst!
Eine Katze.
Ehrliche Gefühle.
Keine Heuchelei.
Ein Tier.
Das lügt nicht.
Ein Tier.
Ist immer ganz es selbst.
Und es betrügt dich nicht.
Hingegen.
Manche Freundschaft.
Sie mündete in eine Eiszeit.
Voller Abscheu und Ablehnung.
Die Sonne.
Sie hat getrogen.
Das Licht war falsch.
Die Wärme ein Irrtum.
Das falsche Bild.
Es ist zerfallen.
In nichts.
Besser getäuscht.
Und aufgewacht.
In kalter Realität.
Als ewig gefangen.
In Lüge und Betrug.

Das Leben.
Man kann ihm nicht trauen.
Nicht wirklich.
Es birgt die Fallstricke.
Wie solche Freunde.
Die nie welche waren.
Und besser nie gewesen wären…
Der Frühling.
Auch er hat mich getäuscht.
Mit sanftem Wind.
Und strahlender Sonne.
Er ließ mich träumen.
Er ließ mich glauben.
Aber er hielt sein Versprechen nicht.
Noch nicht.
Er wird wieder kommen.
Ich weiß es.
Er wird sein Versteck verlassen.
Und die Sonne durch das Land führen.
Wie ein großer König…
Das Leben.
Man möchte es verwünschen.
Und das Vertrauen.
Es fehlt einem.
Wem trauen?
Doch es kommen andere Menschen.
Andere Freunde.
Und sie machen gut.
Was der Rest verbrochen hat…
Ein wenig.
Zumindest ein wenig…

Vivienne

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