Ich möchte mit dir schlafen

Was bist du für ein netter Kerl!
Dein Lächeln.
Verschmitzt wie von einem Schulbuben.
Ich war froh, dass es dich gab.
Froh, dass du mir zuhörtest.
Als ich nicht mehr wollte.
Als ich fast bereit war.
Zum Äußersten zu gehen…
Ich konnte mich an dich lehnen.
Wenn es nötig war.
Und der Kummer verschwand.
Nach und nach.
Heute lache ich wieder.
Mehr als das.
Ich kann wieder träumen.
Luftschlösser bauen.
Ich träume von dir.
Nicht erst seit neulich.
Ich träume von dir.
Und ich möchte mit dir schlafen…

Behende klettere ich über die Steine am Fluss.
Es ist Frühling geworden.
Endlich!
Ich blinzle in die Sonne.
Und schließe die Augen.
Dein Bild erscheint vor mir.
Dein bubenhafter Charme wickelt mich ein.
Und ich stelle mir vor…
Eine laue Nacht im Frühsommer.
Wir klettern über die Steine.
Die Nacht ist dunkel.
Aber es ist warm.
Und die Sterne leuchten über uns.
Wir sehen uns an.
Du lachst.
Dann legst du den Arm um meinen Nacken.
Ziehst mich zu dir.
Und küsst mich.
Ich spüre das Prickeln in meinem Körper.
Und ich beginne zu zittern.
Ich weiß, dass es jetzt endlich passiert.
Das, was ich mir schon solange erträume…

Hand in Hand schlendern wir hinüber.
Hier wächst frisches, saftiges Grün.
Der beste Ort.
Für das, was wir vorhaben.
Wer könnte uns stören?
Und hier beginnen wir uns ausziehen.
Ganz zwanglos.
Wir verfolgen uns dabei mit Blicken gegenseitig.
Und wir streicheln uns schon.
Mit unseren Augen.
Bevor du mich wirklich in den Arm nimmst.
Und wieder küsst.
Deine Zunge sich an meinem Hals festsaugt.
Und ich schließe die Augen.
Um noch intensiver zu spüren.
Deinen Körper so nah zu fühlen…
Ich lasse mich auf den Bauch gleiten.
Und du bindest meine Hände am Rücken.
Dann verbindest du mir meine Augen.
Ich fühle das Gras am Flussufer auf meiner Haut.
Es kitzelt mich leicht.
Ganz sachte stimuliert es mich zusätzlich.

Du streichelst mich.
Ich fühle deine Küsse.
Unsagbar zärtlich.
Deine Hände sind wie Samt.
Und du weißt, wo du mich anfassen musst…
Mein Schoß wird feucht.
Ich fühle die Sehnsucht in meinem Unterleib.
Mein Leib bäumt sich auf.
Dann schwingst du dich auf mich.
Dein Körper fühlt sich ganz warm an.
Erregend.
Ich öffne meine Schenkel.
Ich öffne sie für dich.
Du umfasst meine Brüste.
Und die Leidenschaft prickelt in mir wie Champagner.
Dein Penis dringt in mich ein.
Stoßweise.
Immer schneller.
Ich bin deine Gefangene.
Gefesselt genieße ich, dass du mich nimmst.
Bis du mich zum Schreien bringst.
In dieser lauen Sommernacht.
Unter dem Nachthimmel.
Ich gehöre dir.
Ich ergebe mich dir.
Besser könnte ich es nicht zeigen…

Ich öffne die Augen wieder.
Mein Tagtraum ist vorbei.
Keine Fesseln.
Keine Augenbinde.
Aber die Frühlingssonne lacht mir ins Gesicht.
Ich bin noch etwas durcheinander.
Denn mein Körper hat mit mir geträumt.
Die Brustwarzen sind erregiert.
Und mein Unterleib bebt noch in verhaltener Erregung.
Ich atme noch etwas schwer.
Zu reell war alles.
Von dem ich träumte.
Und ich muss noch erwarten.
Bis sich dieser Traum erfüllt…

Vivienne

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.