Unabhängig – Gedankensplitter

Waltraud hatte.
Gekocht.
Innerlich.
Das Gespräch.
Mit der Kollegin.
War nicht.
So gelaufen.
Wie sie zuerst…
Erwartet hatte…
Dabei hatte sie.
Nur erzählt.
Dass sie.
Jeden Tag.
Aufstand.
Mit ihrem Mann.
Um ihm.
Das Frühstück.
Zu kochen.
Egal ob um…
Vier Uhr früh.
Oder später…
Renate.
Die Chefsekretärin.
Hatte.
Den Kopf geschüttelt.
Nein.
Das mache ich nie!
Wir machen.
Das Frühstück.
Immer gemeinsam.
Und wenn Kurt.
Früher raus muss.
Macht er es.
Sich selbst!

Waltraud schnäuzte sich.
Diese jungen Frauen.
Die hatten ja.
Keine Ahnung!
Einen Mann.
Musste man.
Pflegen und verwöhnen.
Ihm alles.
Recht machen.
Und den Alltag.
Und die Kinder.
Von ihm.
Fern halten.
Er war ja.
Der Ernährer!
Darum arbeitete sie.
Auch nur.
Halbtags.
War Jahre.
Daheim gewesen.
Mit den Kindern.
Die Pension.
Würde einmal.
Nicht sehr groß sein.
Aber kein Problem.
Ihr Mann würde.
Für sie sorgen.
So wie sie.
Für ihn!
Diese Emanzen.
Begriffen das nicht.
Die ließen.
Ihren Mann.
Die Kinder wickeln.
Schickten sie.
Mit dem Nachwuchs.
Auf dem Spielplatz.
Und arbeiteten.
So schnell.
Wie möglich.
Wieder ganztags!

Wie hatte Renate.
Die Chefsekretärin.
Gemeint?
Keine Liebe.
Hält ewig.
Wenn es einmal.
Aus sein sollte.
Gibt mir keiner.
Die Jahre zurück.
Aber so habe ich.
Mein eigenes Geld.
Und bleibe unabhängig
!
Unabhängig!
Was für ein Gerede!
Wenn eine Beziehung.
Scheiterte.
Lag es auch.
Vor allem.
An diesen modernen Frauen.
Die nicht mehr.
Dienen wollten.
Ihrem Mann.
Und ihrer Familie.
Das würde sich.
Rächen!
Ganz bestimmt!
Sie selber wusste.
Genau.
Eine Frau.
War nichts.
Ohne einen Mann!
Das hatte schon.
Ihre Mutter.
Immer gesagt!

Vivienne/Gedankensplitter

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