Vertrauen – Gedankensplitter

Reinhild.
Stand in der Küche.
Ein Erdäpfelgulasch.
Mit Würsten.
Der intensive Geruch.
Der Zwiebeln.
Lag in der Luft…
Reinhild.
Kostete.
Mechanisch.
Verbrannte sich.
Die Zunge.
Noch.
Ein wenig Paprika…
Sie rührte um.
Schaltete.
Den Herd aus.
Die Kinder.
Kamen bald.
Nach Hause.
Und.
Wann Georg kam.
Würde man.
Sehen.
Besser…
Er ging ihr.
Aus dem Weg…
Sein Gewäsch.
Gestern Abend.
Die Erklärungen….
Sie fauchte.
Gab es?
Eine Erklärung?
Dafür?
Dass der eigene Mann?
Mit?
Ihrer Freundin?
Ins Bett ging?

Nein.
Die gab es nicht.
Und Clarissa.
Hatte sie auch.
Die Meinung gegeigt.
Die.
War.
Zumindest.
So klug gewesen.
Nichts zu sagen.
Sonst…
Hätte Clarissa sich.
Wohl.
Eine Ohrfeige geholt.
Von ihr, Reinhild.
Aber über allem.
Schwebte.
Die Frage.
War?
Ihre Ehe?
Am Ende?
Oder?
Musste man sich?
Zusammenraufen?
Wegen der Kinder…
Wegen.
Des Hauses…
Auf einmal.
Weinte sie…
Das erste Mal.
Seit dem sie es.
Erfahren hatte…

Georg.
Hatte sich verändert.
Vor einem halben Jahr.
War er.
Bei der.
Millionenshow gewesen.
War heimgekommen.
Mit einem kleinen Gewinn.
Seither.
War er.
Eine lokale Berühmtheit.
Und so manche Dame.
Hatte sich.
Rangeschmissen.
An Georg.
Immer.
Hatte sie, Reinhild.
Vertraut.
Auf die gute Ehe.
Auf die Liebe…
Aber Georg.
War schwach geworden.
Wer weiß.
Wie oft…
Die Affäre mit Clarissa.
War halt.
Aufgeflogen.
Aber das Misstrauen.
War wachgeworden.
In ihr.
Georg.
Würde wohl.
Nichts zugeben.
Von sich aus…

Vivienne/Gedankensplitter

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