Du fehlst mir – Gedankensplitter

Unverzichtbar.
Das warst du mir.
Unverzichtbar.
Oder doch nur scheinbar?
Du bist weg.
Entschwunden.
Und wie mir scheint.
Nicht ohne Kalkül.
Du läufst davon.
Vor dir selbst.
Vor dem.
Was du bist.
Und wie es aussieht.
Ich.
Darf kein Teil mehr sein.
Von deinem Leben.
Ich verstehe es nicht.
Du fehlst mir.
Und doch…
Das Gefühl verblasst.
Das mich mit dir verband.
Es verblasst.
Und ich weiß nicht.
Wie bekomme ich es zurück?
Wie?
Kannst du es mir bringen?
Du?

Ich denke nach.
Wie wir Freunde wurden.
Darüber.
Wie sehr ich an dir hing.
Ein Quell der Freude.
Warst du für mich.
Stets.
Und ehrlich.
Hast du mich nicht auch geliebt?
Wie ein Bruder.
Seine Schwester.
Genauso.
Aber du bist mir entfleucht.
Wie eine Seifenblase.
Unendlich schön.
Schillernd.
Und doch .
Zerbrechlich.
Verletzbar.
Du warst weg.
Und irgendwie.
Kehrst du nicht wieder.
Bist du verschollen.
Auf einem Planeten.
Fern von mir.
Du hörst mich nicht.
Wenn ich dich rufe.
Du hörst es nicht.
Wie ich dich brauche.
Damit du mir sein kannst.
Was du mir so lange warst…

Eine Frühlingsnacht.
Und ich frage mich.
Was du treibst.
Ob du glücklich bist.
Und gerne.
Würde ich wieder lachen.
Mit dir.
Doch was mir bleibt…
Ich blicke aus dem Fenster.
Melancholisch.
Doch.
Ich sehe dich nicht.
Nein.
Du kommst nicht zu mir.
Überraschend.
Mit verstellter Stimme.
An der Sprechanlage.
Signora.
Ich bringe ein Paket für Sie…
Lange her.
Eine Ewigkeit.
Fast schon…
Ich liebe dich.
Weißt du das?
Ich denke nicht.
Sonst.
Hättest du dich nicht abgewandt.
Von mir…

Vivienne/Gedankensplitter

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