Mein kleiner Sonnenschein

Jetzt liegst du wieder da.
Auf meinen Ablagefächern.
Am Schreibtisch.
Machst Katzenwäsche.
Leckst dir deine langen Beine.
Dann streckst du dich aus.
Dein langer Schwanz.
Er peitscht hin und her.
Während du die Decke begutachtest.
Nach einem Insekt.
Jagdlust.
Sie steht in deinem Gesicht.
Sie funkelt in deinen Augen.
Nur leider nichts zum Jagen da!
Deine Augen.
Manchmal leuchten sie grün.
Wenn du lebhaft bist.
Oder voller Liebe und Gefühle.
Für mich.
Dein Frauchen.
Manchmal leuchten sie auch gelb.
Wenn du zornig bist.
Oder Beleidigt.
Ein Blick in deine Augen.
Er zeigt mir.
Woran ich mit dir bin.
So gut kenne ich dich…

Du bist mein kleiner Sonnenschein.
Mein weiches Fellknäuel.
Das gerne auf meiner Brust liegt.
Oder auf dem Bauch.
Mit einer süßen, rosa Nase.
Einfach entzückend.
Ich bin verliebt in dich.
Kleine Katze.
Und wenn ich deine Pfotenabdrücke finde.
Auf dem Waschbecken.
Oder in der Badewanne.
Dann seufze ich nur.
Und wische sie weg.
Ich lass dir viel durchgehen.
Manche meinen.
Zu viel.
Aber es passt schon so.
Du drehst dich halb auf den Rücken.
Beobachtest mich.
Dann legst du die Pfote auf die Augen.
Und schläfst ein…
Goldiges Geschöpf.
Entzückend anzusehen.
Nie geb’ ich dich her!

Aber du döst nicht lange.
Dann springst du wieder auf.
Siehst dich interessiert um.
Und springst dann vom Schreibtisch.
Hunger!
Du beginnst zu fressen.
Ich rufe dich.
Zärtlich.
Du blickst mich an.
Mit großen Augen.
Während du dein Schnäuzchen leckst.
Dann frisst du weiter…
Und ich sehe dir zu.
Während die Gefühle aufgehen.
In mir.
Soll tatsächlich Leute geben.
Die Katzen nicht mögen.
Tatsächlich.
Aber solche Menschen.
Die haben bei mir keinen Platz.
Nicht wahr?
Kleine Petite?
Solche Leute brauchen wir nicht!

Vivienne

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