Ich fordere nichts

Wahre Lieb ist die,
die immer und immer sich gleich bleibt,
Wenn man ihr alles gewährt,
wenn man ihr alles versagt.
Goethe

Was bist du mir kostbar!
Und nahe…
Es ist als würde ich dich kennen.
Jahrhunderte.
Jahrtausende.
Als sollte ich nichts anderes tun.
Als mein Leben mit dir zu verbringen.
So selbstverständlich.
Fast logisch.
Und doch.
Du…
Du liebst mich nicht.
Nein.
Ich bin dir teuer.
Ich bin dir lieb.
Wie kaum ein anderer.
Aber ich bin es nicht.
Nicht der Mann für dich.
Du berührst mich zärtlich.
Du lächelst mich an.
Dass die Sonne aufgeht in mir.
Aber du liebst mich nicht.
Du wirst mich nie lieben…

Ich habe dich gehasst dafür.
Doch nie lange.
Schon deine Stimme…
Sie ließ jede Wut verrauchen.
Du heuchelst nicht.
Nein.
Und dass ich dir wichtig bin.
Daran habe ich keinen Zweifel.
Jedes Wort von dir…
Es drückt Innigkeit aus.
Tiefes Gefühl.
Und Zärtlichkeit…
Es mutet fast traurig an.
Wenige Frauen sind wie du.
Keine war mir je so kostbar.
Wie du.
Aber du gehst mit mir nicht weiter.
Nicht einen Schritt.
Wenn ich es versuche…
Dann lässt du meine Hand los.
Und du entfernst dich von mir.
Ich verstehe es nicht.
Aber ich muss es hinnehmen…

Immer wieder Anläufe.
Immer wieder Hoffnung.
Diesmal würdest du nachgeben…
Aber ich irrte.
Immer wieder.
Ich betete.
Vergeblich.
Manchmal frage ich mich.
Ob es einen anderen Mann gibt?
Ich weiß es nicht.
Du erwähnst nie jemanden.
Auch wenn ich zwischen den Zeilen lese.
Oder es versuche…
Du weißt dich zu verstellen.
Darin.
Oder es gibt niemanden.
Vielleicht hast du ein Geheimnis.
Etwas lastet über dir.
Wie eine dunkle Wolke.
Und darum verwehrst du dich der Liebe…
Vielleicht.
Ich weiß es nicht.
Ich spüre nur meine Gefühle für dich.
Fest.
Unabrückbar.
Allein dir nahe zu sein…
Es macht mich glücklich.
Unendlich glücklich.
Schlimmer ein Leben ohne dich.
Als nur ohne deine Liebe…
Wenn ich nur bei dir sein kann!

Vivienne

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