Wir sind Freunde.
Seit langer Zeit.
Wir sind Freunde.
Mit Auf und Ab.
In unserer Freundschaft.
Und wenn man nach all den Jahren sagen kann.
Wir sind uns nahe.
So nahe.
Vielleicht wie nie zu vor.
Dann wärmt das von ihnen.
Dann küsst das die Seele.
Und ich weiß.
Ich möchte dich nicht mehr missen.
Eigentlich.
Und befallen mich die Zweifel.
Dass das Band zerreißen könnte.
Zwischen uns.
Irgendwie.
Und unversehens…
Dann zerbricht etwas in mir.
Ich liebe dich.
Auf eine ganz besondere Weise.
Und hergeben.
Möchte ich dich nicht mehr!
Eifersüchtig.
Ich weiß nicht.
Auf was oder wen.
Aber…
Du bist mir so nah…
Kalt ist es.
Regen fällt.
Seit Stunden.
Mattes Licht im Raum.
Und das Plätschern des Zimmerbrunnens.
Gedanken an dich.
Sie wärmen…
Manchmal möchte ich in deinen Kopf hineinsehen.
Nachsehen.
Was du denkst.
Und was du fühlst.
Du bist ein Mann.
Du redest nicht.
Zumindest nicht über Gefühle.
Und das, was ich dir bin.
Was ich ahne.
Was ich hoffe.
Was ich mir erträume.
Das kann alles anders sein.
Wie oft wurde Freundschaft schon malträtiert.
Meine Freundschaft.
Von anderen.
Bisweilen geistert da die Furcht.
Wie ein Spukgespenst…
Es macht mir Angst.
Wirst du mir auch wehtun?
Ich starre durch das Fenster.
Die Stadt ist in die Nacht gebettet.
Wie in dunklen Samt.
Ich weiß es nicht.
Es liegt auch an den Menschen.
Was ihnen passiert.
Wem man sein Innerstes öffnet…
Ich hoffe.
Ich bin nie zu gut zu dir.
Dass du meinst mich benutzen zu können.
Ich hoffe es.
Aber daran denke ich nicht.
Wenn wir zusammen sind.
Wenn ich mit dir lache.
Wenn ich dir dabei in die Augen sehe.
Und meine.
Es ist dein Innerstes.
Klar und offen.
Immer dann.
Wenn du mir nahe bist.
Wenn wir uns nahe sind.
So nahe…
Vivienne/Gedankensplitter
