Ich bin gern um dich.
Sehr gern sogar.
Und ich spüre dich oft schon.
Bevor du da bist.
Wie ein warmes Gefühl in mir.
Fast unerklärlich.
Weil ich nicht erläutern könnte wieso.
Aber es ist so.
Und ich akzeptiere es.
So unlogisch es auch klingt…
Ich mag dich.
Mehr als zugeben würde.
Jedem anderen gegenüber!
Ich mag dich.
Und ich bin glücklich, wenn ich dich sehe.
Und wenn ich den Alltag vergessen darf.
Mit dir.
Dein Lächeln…
Es ist wie ein Gruß des Himmels.
Und reißt doch auch Wunden auf in mir…
Ich weiß…
Hoffen sollte ich nicht auf dich.
Du bist unstet.
Und es hält dich nirgends lang…
Es trifft mich.
Wenn du mit einer anderen schäkerst.
Und lieb zu ihr bist.
Lieber noch als zu mir.
Ich habe gelernt sie zu verbergen.
Meine Enttäuschung.
Und auch meinen Zorn.
Andere müssen ausbaden.
Dass du nicht so bist.
Wie ich es mir wünsche.
Aber wärst du anders…
Solider…
Wollte ich dich dann überhaupt?
Vermutlich nicht.
Zumindest nicht so sehr.
Und nicht mit dieser Leidenschaft.
Die mich quält.
Und doch auch beflügelt.
Seltsam verwirrend.
Aber ich wandle auf Wolken.
Und weiß genau.
Ich werde fallen.
Ganz tief.
Wenn du gehst.
Auf Nimmerwiedersehen.
Oder wenn du eine andere liebst…
Bis dahin nutze ich den Rückenwind durch dich.
Der mich stärkt.
Und einmal doch stürzen wird…
Warum du?
So gegensätzlich wie wir sind.
Aber du spielst mit meinen Gefühlen.
Ganz unbewusst.
Du weißt wie du umgehen musst.
Mit mir.
Und hast mich in der Hand.
Ich würde alles für dich tun.
Alles.
Aber du forderst nicht.
Du nimmst.
Wie selbstverständlich.
Bei dir ist alles so leicht.
So unkompliziert.
Das Leben mit dir muss prickelnd sein.
Aber Champagner jeden Tag?
Ich weiß nicht.
Ich möchte nicht nur beschwipst sein.
Vielleicht ist es gut.
Dass du nicht nur mir gehörst.
Vielleicht wärst du mir auf Dauer zu rasant.
Zu lebendig.
Du.
Mein Liebster.
Ich werde dich nie für mich alleine haben.
Aber solange du da bist.
Bitte.
Komm zu mir…
Vivienne/Gedankensplitter
