Da bist du also wieder.
Tust so, als ob nichts gewesen wäre.
Grinst mich an.
Redest belangloses Zeug.
Und schon tastet deine Hand nach meiner Schulter.
Ich höre dich flüstern.
Liebes.
Du bist doch die Beste.
Nie könnte ich dich aufgeben.
Nie.
Ich liebe dich doch!
Ich reiße mich los.
Drehe mich zur Seite.
Ich stehe vor dir.
Ich atme tief und schwer.
Nicht erregt.
Wütend.
Du bist so unverfroren!
Du bist so unglaublich unverfroren.
Du meinst, du könntest mich alles vergessen machen.
Du meinst, du könntest mir etwas vormachen.
Wie schon so oft.
Aber ich habe gelernt.
Und ich habe durchschaut.
Dich und dein mieses Spiel.
Mit vielen Frauen hast du es schon gespielt?
Geh weg!
Ich sage es mit zitternder Stimme.
Geh weg!
Und lass dich nicht mehr blicken!
Du nickst.
Dann zuckst du die Achseln.
Du bist zickig.
Du verstehst so vieles nicht.
Gut…
Wenn du meinst…
Ich kann schon gehen…
Aber ich komme nie mehr!
Das sollte dir klar sein.
Nie mehr!
Du lächelst kalt.
Unglaublich arrogant.
Herablassend.
Wendest dich dann halb weg.
In Erwartung meines Reaktion.
Du bist ein guter Schauspieler…
Es tut weh.
Es tut weh, dich zu durchschauen.
Nach Selbstlügen und Illusion.
Aber es ist Zeit, dass die Wunde heilt.
Die Wunde, die du gerissen hast…
Meine Stimme klingt laut.
Aber sie zittert nicht mehr.
Du glaubst doch nicht, dass ich dich zurück möchte!
Du glaubst doch nicht, dass du mich länger täuscht!
Geh einfach.
Mach kein Theater mehr!
Geh!
Mich täuscht du nicht mehr!
Nie mehr!
Vivienne/Gedankensplitter
