Das Leben bleibt anders

Veränderung.
Nichts hat Bestand.
Unser Dasein.
Es gib uns keinen Halt.
Wir müssen ihn selbst finden.
Uns festklammern.
An Klippen.
An steilen Wänden.
Um das zu bewahren.
Das uns wertvoll ist…
Und doch entgleitet uns manches.
Viel zu vieles.
Je mehr wir haschen.
Je verzweifelter wir packen.
Desto leichter verlieren wir…
Zumeist.

Die große Liebe.
Sie entpuppt sich als Reinfall.
Oder sie verblasst.
Wie eine Fotographie.
Die in der Sonne liegt.
Die leuchtenden Farben.
Das Feuer.
Alles schwindet.
Es bleibt Gleichgültigkeit.
Oder auch Zwist.
Man darf nichts erwarten.
Nur hoffen.
Und die Menschen um uns.
Sie zeigen nur Fassade.
Wir sehen nicht hindurch.
Wir können nur vertrauen.
Doch wer verbirgt sich hinter der Maske?
Wirklich?
Das weiß man nie…
Der gute Freund.
Die fürsorgliche Freundin.
Dürfen wir auf sie bauen?
Immer?
Oder müssen wir mit dem Schlimmsten rechen?
Immer wieder?
Keine gültige Antwort.
Jeder Fall liegt anders.
Aber die Täuschung ist nie weit…

Auch sonst.
Der freundliche Nachbar.
Umgänglich und nett.
Er schlägt seine Freundin.
Und trinkt heimlich.
Die angesehene Schuldirektorin.
Sie betrügt ihren Mann.
Schon seit Jahren.
Und ihr Kind ist nicht von ihm…
Der umgängliche Kollege.
Hilfsbereit.
Und immer ein Lächeln auf den Lippen.
Fährt jedes Jahr nach Thailand.
Kauft dort Kinder.
Um sie zu missbrauchen.
Jeder von uns.
Ob Mann oder Frau.
Hat etwas zu verbergen.
Jeder von uns.
Versteckt manche Leiche im Keller.
Trägt ein dunkles Geheimnis.
In sich.

Und du?

Vivienne/Gedankensplitter

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