Ein Liebesgedicht

Seit du mich liebst, träum’ ich nur, ich träume Tag und Nacht.
Ich kann nur noch träumen – was hast du bloß aus mir gemacht?
Ich sitze in der Arbeit, kann mich nicht konzentrieren.
Hab stets dein Bild nur vor mir – lass mich von dir verwirren…

Ich kann es kaum erwarten, dich bald wieder zu sehen.
Dich so schnell es geht zu treffen, mit dir spazieren zu gehen…
Du hältst mich bei der Hand, und ich lass dich nicht mehr los.
Ich kann in dich vertrauen – sag, wie schaffst du das denn bloß?

Es ist nicht, was du sagst, es ist viel mehr das wie!
Du bist für mich beständig, weckst in mir Poesie…
Nein, mir dir hab ich ganz sicher den Glücksfang, all mein Glück.
Ich stehe jetzt im Leben, ich blick nicht mehr zurück.

Wenn du lachst, dann geht in mir oft eine kleine Sonne auf.
Ich genieße dich zur Seite, lass den Dingen ihren Lauf.
Versuchte ich auch früher, ganz krampfhaft hinterfragen –
Doch jetzt kann ich drauf warten, du musst nicht alles sagen.

Man muss nicht alles wissen, man muss nicht alles klären.
Ich habe das jetzt begriffen, und zwar durch dein Begehren.
Deine Liebe hat mich stark gemacht, ich verkrieche mich nicht mehr.
Ich kann jetzt zu mir stehen, und das genieße ich sehr.

Wo ich auch bin, ich spür dich, ich spür dich so intensiv.
Ich muss mich manchmal fragen, wo meine Härte blieb –
Die Härte, die ich den anderen zeigte, die Kälte tief in mir.
Sie hat mich nun verlassen, seit ich deine Liebe spür…

Die Welt hat sich verwandelt, sie scheint mir auf einmal schön.
Das Leben ist bezaubernd, ich kann es endlich erst verstehen.
Es heißt nicht Großes fordern, erwarten, bringt nicht viel.
Wenn du nicht mehr erwartest, dann gehst du durch das Ziel…

So träume ich jetzt weiter, das Leben ist mein Traum.
Mein Dasein ist verändert, ich glaube es noch kaum.
Liebe heißt der Zauber, der hier die Weichen stellt.
Ich habe dich gefunden, mein Lebenstraum, er ist reell…

Vivienne/Gedankensplitter

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