Wie Tag und Nacht

Ich suche dich nicht.
Aber du bist immer um mich.
Unerwartet.
Dass mich die Begegnung trifft.
Fast wie ein Blitzschlag.
Ich drehe mich zur Seite.
Aber ich spüre.
Du blickst mich an.
Und dein Blick ist wie Feuer…
Ich weiß nicht, was mich so fasziniert.
An dir.
Was mich bezaubert.
Und beherrscht.
Eigentlich reizt du meinen Widerspruch.
Ständig.
Ich möchte dir immer widersprechen…
Du bist so anders.
So anders als ich bin.
Als ich je sein werde.
Und doch…
Du ziehst mich an.
Wie ein Gegenpol den anderen.
Ich suche dich nicht.
Nein.
Aber ich finde dich trotzdem…

Es elektrisiert mich.
Wenn du mich anfasst.
Und eigentlich will ich mich losreißen.
Von dir.
Wie kommst du eigentlich dazu?
Du?
Aber ich kann es nicht.
Ich bin wie gelähmt.
Paralysiert von dir.
Von deinem Blick.
Wie eine Kobra.
Du fängst mich.
Nur mit den Augen.
Und du frisst mich schon.
Wenn ich noch an weglaufen denke…
Ich wage daran zu denken.
Ja.
Obwohl ich es besser weiß.
Ich entkomme dir nicht.
Nein.
Und eigentlich…
Ich will es ja gar nicht.
Komm.
Pack mich!
Friss mich!
Friss mich auf!

Wir sind wie Tag und Nacht!
Und uns irgendwie so ähnlich.
Und doch sind wir auch Einzelgänger…
Wie Raubtiere.
Wir halten es nicht aus.
Miteinander.
Wir halten es nicht aus.
Ohne einander.
Und wenn wir auseinander gehen.
Dann wissen wir genau.
Unsere Wege führen zusammen.
Wieder.
Schon bald.
Dein Feuer züngelt in mir.
Und meine Kühlheit treibt deine Leidenschaft an.
Du erweckst mich erst zum Leben.
Ich erst schenke deiner Extase den Raum.
Wir gehören uns.
In wenige Momenten.
Innig.
Verloren an einander.
Wie Blitze in der Nacht.
Elektrisierend.
Schaurig und faszinierend zugleich…

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Keine Bewertungen)
Loading...

Leave a Comment