Ein melancholischer Morgen.
Grau-weiße Farbkleckse am Himmel.
Das Grün der Wiese sieht heute ein wenig matt aus.
Ich bin müde.
Mein Leben verändert sich.
Rasend.
Und in dem Maß, in dem es alle gut mit mir meinen.
So gut.
Möchte ich manchmal einfach weg.
Alles hinter mir lassen.
Bin ich zu hart?
Mit ihnen?
Mit mir selbst?
Ruhelos.
Auf der Suche nach dem Leben…
Ich liebe dich.
Ich registriere es.
Beiläufig.
Was mich fesselt.
Was mich so anzieht an dir…
Ich weiß es nicht.
Aber ich fühle es.
Und dieses Gefühl.
Es füllt mich aus.
Ich spüre es, wenn du an mich denkst.
Oder meine es zumindest.
Und dennoch…
Ich irre mich selten…
Ich weiß es.
Wenn plötzlich ein Zeichen von dir auftaucht.
Unerwartet.
Weil ich es schon ahnte…
Irrational aber echt.
Ich kenne dich schon Jahre.
Und wenn ich auch sofort wusste.
Dass ich dich mag.
Dass du mir nah bist…
Tust du mir wirklich gut?
Wahrscheinlich nicht nur.
Darum mied ich dich.
Immer wieder.
Aber wenn wir uns brauchten.
Waren wir da.
Füreinander.
Ich liebe dich.
Und als ich mich sorgte um dich.
Da schwor ich mir.
Es möge dir nur wieder gut gehen.
Nur gut.
Ich würde nichts mehr fordern.
Von dir.
Gar nichts.
Ich liebe dich.
Und das genügt.
So lange du da bist.
Solange ich dich glücklich weiß…
Erzählen werde ich dir aber nichts davon.
Gar nichts.
Das würde alles nur kompliziert machen.
Und schwierig.
Und das war es schon.
Zwischen uns.
Das tat uns nicht gut.
Und darum.
Es ist gut wie es ist.
Es ist gut, dass es dich gibt.
Und dein Lächeln wärmt…
Lass es dir gut gehen.
Ich bitte dich das.
Heute.
Immer.
Wir sind füreinander da.
Du bist mir teuer…
Ich drücke deine Hand.
In Gedanken.
Es ist gut sie zu spüren…
Vivienne
