Kleine Mädchen (2) – Gedankensplitter

Karl schreckte hoch.
Das Baby.
Schrie.
Schon wieder…
Anne.
Seine Freundin.
Stand auf.
Schnell.
Und verschwand.
Mit dem Mädchen.
Im Wohnzimmer…
Er hörte.
Ihre Stimme.
Beruhigend…
Singend…
An Schlaf.
War zuletzt.
Nicht mehr.
Zu denken.
Gewesen.
Nicht nur.
Weil.
Die Kleine.
Die Zähne bekam…
Schweißgebadet…
Lag er da.
Wut.
Hilflosigkeit.
Müdigkeit…
Vor zwei Wochen.
War Irene.
Verschwunden…
Im ersten Moment.
War er.
Erleichtert.
Gewesen.
Sollte sie weglaufen!
Ihre Vorwürfe.
Konnte er.
Nicht mehr hören…

Ich liebe dich.
Mehr.
Als jede andere.
Schick sie weg.
Deine Freundin.
Und das Baby.
Wir zwei…
Wir können.
Hundert Babys haben!
Fantastereien.
Einer Vierzehnjährigen.
Sie wollte sich.
Nicht abfinden.
Mit dem Ende.
Und Anne.
Wurde misstrauisch.
Schön langsam…
Aber auf einmal.
Die Erleichterung.
Als sie weg war…
Bis Sonntag.
Da hatte man.
Ihre Leiche gefunden.
Im Fluss…
Selbstmord.

Die Polizei.
Hatte ihn.
Informiert.
Er war.
Der Klassenvorstand…
Ahnten sie etwas?
Diese Blicke.
Diese Fragen.
Oder nur Auswüchse.
Seiner Ängste.
Wenn die Sache.
Aufflog.
War seine Existenz.
Zerstört.
Schon der Schatten.
Eines Verdachts.
Genügte…
Und Anne…
Sie würde ihn verlassen…
Bestimmt.
Was war…
Wenn Irene…
Sich jemandem.
Anvertraut hatte?
Daran hatte er.
Nicht gedacht.
In all den Jahren.
Als Irene.
Seine Geliebte.
Gewesen war.
Natürlich…
Hatte er Irene.
Verboten.
Über diese Liebe.
Zu sprechen.
Aber falls doch…?
Das Baby.
Hatte sich beruhigt.
Anne kam wieder.
Legte die Kleine.
In das Bett.
Aber schlafen können…
Würde er.
Trotzdem nicht…

Vivienne/Gedankensplitter

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