Das Café – Gedankensplitter

Horst stieg.
Aus dem Zug.
Kalt.
War es heute…
Er dachte nach.
Jetzt musste er.
Zuerst.
Auf das Arbeitsamt.
Der Termin…
Der Berater.
Sagte.
Nicht viel.
Wir sehen uns.
In vier Wochen.
Vielleicht.
Tut sich was…
Horst schnaufte.
Das.
Hatte er sich.
Gedacht…
Er betrat.
Das Café.
Gegenüber.
Des Bahnhofs.
Wenig los…
Sein Platz.
War frei…
Er zog.
Den Mantel aus.
Setzte sich.
Das tat gut…
Die Kellnerin.
Brachte.
Eine Melange.
Und.
Ein Stück Kuchen…

Er vergrub sich.
Hinter der Zeitung.
Jetzt.
Hatte er Zeit.
Später…
Ein wenig einkaufen.
Im Supermarkt.
Das langte dann.
Für.
Die Woche…
Seit drei Monaten.
War er nun.
Arbeitslos.
Wegrationalisiert.
Aber…
Kein Mensch.
Wusste es.
Nicht seine Nachbarn.
Im Haus.
Noch seine Freunde.
Die glaubten alle.
Er würde.
In die Arbeit.
Fahren.
Jeden Tag.
Wie bisher…
Horst hustete.
Er schämte sich.
Für.
Seine Arbeitslosigkeit.
Obwohl es.
Nicht seine Schuld.
War…

Mit dem Geld.
Kam er aus.
Er war immer.
Sparsam.
Gewesen.
Darum hatte er.
Auch.
Ersparnisse.
Aber reden.
Wollte er.
Trotzdem nicht.
Darüber.
Nur sein Bruder.
Wusste Bescheid.
So floh er.
Jeden Tag.
Zumeist.
In dieses Café.
Trank Kaffee.
Las die Zeitung.
Mittags ein Snack.
Und gegen 17:00 Uhr.
Fuhr er.
Heim.
Immer müde.
Mehr.
Als wenn er.
Von.
Der Firma.
Gekommen wäre.
Aber…
Das lag.
An seine Gedanken.
Die drückten ihn nieder…

Vivienne/Gedankensplitter

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