Ausgelaugt – Gedankensplitter

Vicky stöhnte auf.
Leise.
Halb zwölf.
Noch eine Stunde.
Dann.
Konnte sie.
Nach Hause.
Wochenende!
Nicht mehr.
Allzu lange.
Ausharren.
Euphorisch.
Wurde sie.
Trotzdem nicht.
Das war ihr.
Vergangen.
Sie war einfach.
Zu müde…
Kopfweh…
Noch ein Kaffee?
Eigentlich.
Hatte sie.
Gar keinen.
Gusto.
Auf das.
Belebende Getränk.
Aber sie musste.
Jetzt raus.
Aus dem Büro.
Wo.
Die Kollegen.
Tratschten.
Und lachten…
Nicht mehr.
Viel zu tun.
Heute…
Mit dem Becher.
Kam sie retour.
Trank gedankenverloren…

Vicky fuhr heim.
Der Verkehr.
Zäh…
Sie drückte.
Die Hupe…
Mehr…
Um sich.
Und ihrer Unlust.
Ausdruck.
Zu verleihen…
Noch immer Kopfweh.
Wenn sie.
Ehrlich war.
Die Firma.
Ödete sie an.
Immer mehr.
Eine kleine Firma.
Ein.
Cholerischer Chef.
Nichts Ungewöhnliches.
Und trotzdem.
Sie trug.
Einen Stein in sich.
Tonnen schwer.
Mit Grauen.
Begann die Arbeit.
Montagfrüh…
Am Wochenende.
Nur…
Ein wenig verschnaufen…

Vicky parkte.
Das Auto.
Beim Supermarkt…
Stieg aus…
Am liebsten.
Hätte sie.
Gekündigt.
In der Firma.
Schon länger.
Aber jetzt…
Mit 53 Jahren?
Aussichtslos.
Einen guten Job.
Zu bekommen.
Wenn überhaupt…
Sie dachte nach.
Über ihre Jobs.
Bisher…
Übermäßig lange.
War sie.
Nirgends.
Gewesen…
Mal sieben Jahre.
Mal fünf…
So in dem Bereich…
Hier war sie…
Sechs Jahre.
Fast schon.
Zu viel.
Aber sie war.
Gefangen.
In diesem Einerlei.
Wie in.
Einem Gefängnis…

Vivienne/Gedankensplitter

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