Ausgenutzt – Gedankensplitter

Gegen Mitternacht.
Wankte Moritz.
Aus dem Lokal…
Ihm war.
Zum Weinen.
Die frische Luft.
Machte ihm.
Bewusst.
Wie betrunken.
Er schon war.
Sieben halbe…
Langsam.
Setzte er.
Schritt um Schritt.
Er fühlte sich.
Unsicher…
Und wenn er.
An Ricky dachte.
Flossen wieder.
Tränen…
Bis zuletzt.
Hatte er.
Gehofft.
Dass sie wieder.
Zurückkehren würde.
Zu ihm.
Früher…
Oder später…
Aber Ricky.
Dachte nicht.
Daran.
Und seine Freunde.
Hatten Recht.
Offenbar.
Dass Ricky.
Ihn nur.
Ausgenommen hatte.
Teure Geschenke.
Tolle Reisen.

Als seine Ersparnisse.
Aufgebraucht waren.
Flüchtete Ricky.
Du engst mich ein!
Ein Satz.
Den sie ihm.
Immer wieder.
An den Kopf warf.
Egal war es.
Ihr gewesen.
Solange er.
Geld gehabt hatte.
Denn…
Er hatte sich.
Nicht verändert.
Mit.
Oder ohne.
Geld.
Trotzdem…
Er sehnte sich.
Nach Ricky.
Nach dem Duft.
Ihres Parfüms.
Nach ihren.
Zärtlichen Umarmungen.
Was Sex betraf.
Hatte sie ihn.
Kurz gehalten.
Immer.

Ihre Ausrede…
Kannte er.
Sie wäre schüchtern.
Keine Leidenschaftliche…
Es war ihm.
Egal gewesen.
Solange sie nur.
Bei ihm blieb.
Aber jetzt.
Lebte sie.
Mit einem anderen.
Das hatte er.
Heute erfahren.
Ein Schlag.
Ins Gesicht.
Er hatte sich.
Betrunken.
In einer Spelunke.
Noch nie zuvor.
Hatte er sich.
So mies gefühlt.
Und ihm.
War kalt…
Er fühlte sich.
Als wäre.
Alle Wärme.
Aus.
Seinem Körper.
Geflohen.
Mit Ricky…
Für ein Taxi.
Hatte er.
Kein Geld mehr.
Also wankte er.
Heimwärts…

Vivienne/Gedankensplitter

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