Hundert Euro – Gedankensplitter

Max stand.
Auf dem Balkon.
Der kalte Wind.
Rüttelte.
Am Schirm.
Zerzauste ihm.
Die Haare…
Trotzdem.
Ging Max.
Nicht.
Hinein.
Erst als Tine.
Seine Frau.
Herauskam.
Zu ihm.
Drehte er sich um.
Komm schon.
Morgen.
Bringst du.
Das wieder.
In Ordnung.
Du entschuldigst dich.
Du gibst.
Eine Runde aus.
Und in ein.
Paar Tagen.
Werden sich.
Die Leute.
Wieder beruhigen.
Es hilft nichts.
Wenn du dich.
Geißelst…
Tine.
Hatte schon.
Recht.
Aber diese…
Schuldgefühle…

Das Abendessen.
Wurde kalt.
Nein.
Essen wollte.
Max.
Nichts.
Da konnte.
Tine.
Sagen.
Was sie wollte…
Unter der Dusche.
Kamen.
Die Gedanken wieder.
Gestern Abend.
Hatte er.
Hundert Euro.
Vom Bankomaten geholt.
Heute.
Hatte er.
In der Kantine.
Zahlen wollen.
Aber…
Der Geldschein.
War nicht da.
Verschwunden…
Wütend.
War er.
Ins Büro.
Zurück.
Hatte.
Den Kollegen.
Eine Szene gemacht.
Diebe!
Hatte er sie.
Genannt.
Und gefordert.
Dass jeder.
Seine Geldbörse.
Herzeigte.

Der Chef.
Kam dazwischen.
Beruhigte ihn.
Sicher…
Ein Missverständnis.
Die Kollegen.
Sauer.
Max selber.
Aufgebracht.
Und als Überdrüber…
Hatte ihn.
Tine.
Daheim.
Mit einem.
Hundert Euro-Schein.
Empfangen.
Heute morgen.
Hatte sie.
Das Geld.
Ausgeliehen.
Ohne es ihm.
Zu sagen.
Jetzt saß er.
Im Schlammassel…
Weil er halt.
Auch immer.
So jähzornig war…

Vivienne/Gedankensplitter

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