Der Untermieter – Gedankensplitter

Gerd blickte.
Aus dem Fenster.
Die kläffenden Hunde.
Der Nachbarn!
So ein Lärm!
Den ganzen Tag.
Hörte man.
Das Bellen.
Und wie es ihn.
Nervte.
Grantig.
Ging er.
Hinaus.
In den Garten.
Eine Katze.
Schwarz-Weiß.
Saß.
Hinter einem Strauch.
Besser gesagt.
Kauerte.
Ärgerlich.
Trat er näher.
Da merkte er.
Dass das Tier.
Zitterte.
Und erschrak.
Vor ihm.
Verschwinde!
Rief er.
Geh weg.
All diese Tiere.
Zentriert bei mir…!
Die Katze.
Mager.
Er konnte.
Die Rippen erkennen…
Der Vierbeiner.
Begann.
Zu miauen…
Kläglich…

Genau.
Wusste Gerd nicht.
Warum er die Katze.
In sein Haus ließ.
Fütterte.
Mit Wasser.
Und mit Schinken…
Er sah zu.
Wie sie fraß.
Sie war tatsächlich.
Ein Weibchen.
Und wohl schon.
Eine Weile.
Draußen.
Unterwegs…
Jetzt geh!
Sagte er.
Zu ihr.
Als sie.
Rauswollte.
Geh.
Mehr gibt es nicht!
Trotzdem.
Schaute er.
Am Abend.
Vor die Haustür.
Einfach so.
Wie er.
Sich sagte.
Da war sie wieder.
Die Katze!

Sie schnurrte.
Als sie hereinkam.
Wieder.
Rieb sich.
An seinen Beinen.
Gerd.
Sah im Kühlschrank nach.
Was er ihr.
Geben konnte.
Ein wenig Wurst.
Ein wenig Fleisch…
Ein seltsames Gefühl.
Ergriff ihn.
Wenn die Katze.
Zu ihm kam.
Schnurrend.
Wo schlief sie nur?
Eine Schachtel.
Mit einem Kissen…
Die Katze.
Rollte sich dort ein.
Wie selbstverständlich.
Und Gerd.
Streichelte sie.
Zärtlich.
Seltsam.
Er hatte nie.
Haustiere.
Haben wollen…
Schon gar nicht.
Eine Katze…

Vivienne/Gedankensplitter

Forsetzung unter „Der Untermieter 2“

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