Traumwelt – Gedankensplitter

Klemens blickte auf.
Herbert.
War hereingekommen.
Großspurig.
Wie immer…
Arbeitet ihr alle?
Auch ordentlich?
Der Chef.
Sieht uns.
Auf die Finger…
Die Bilanzen der Firma.
Schon mal besser…
Er lachte…
Klemens stand auf.
Wir arbeiten alle.
Außer dir.
Demnach.
Musst du dir.
Am meisten.
Sorgen machen.
Um deinen Job…
Eine Kollegin kicherte.
Herberts Gesicht.
Fror ein…
Klemens.
Setzte sich wieder.
Das Bild.
Verschwamm.
Vor seinem Gesicht.
Herbert.
Stand da.
Noch immer.
Er lachte.
Mit ein paar Kollegen.
Führte.
Das große Wort…

Nein.
Er, Klemens.
Hatte.
Herbert nicht.
Widersprochen.
Er war.
Sitzen geblieben.
Und hatte geschwiegen.
Sich seinen.
Teil gedacht.
Nein.
Er war nicht.
Mutig.
Er hatte.
Nicht das Auftreten.
Typen wie Herbert.
Paroli zu bieten.
Im Grunde.
Fürchtete er sich.
Was dann wäre.
Wenn er.
Kontern würde.
Kontern.
So wie jetzt.
In diesem.
Kurzen Tagtraum.
Das war das Problem.
Und darum.
Schwieg er lieber.
Wenn andere.
Das Wort.
An sich rissen.
Meinungen wiedergaben.
Die verzichtbar waren…

Klemens.
Holte sich.
Einen Kaffee.
Vom Automaten.
Eigentlich.
War er jämmerlich.
Aber…
Er brauchte das.
Er träumte sich.
Knisternde Situationen.
Mit der Chefsekretärin.
Und ihrem Augenaufschlag.
Den sie ihm.
Noch nie geschenkt hatte.
Er stellte sich vor.
Wie er.
Dem Chef entgegnete.
Dass er.
Keine Zeit hätte.
Wenn der ihm wieder.
Überstunden.
Aufbrummen wollte.
Weil er, Klemens.
Nicht nein.
Sagen konnte.
In der Fantasie.
Alles toll.
Er wusste.
Was er.
Sagen musste.
Selbstbewusst…
Aber real…
Sah alles anders aus…

Vivienne/Gedankensplitter

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