Alleine – Gedankensplitter

Nein.
Ihr braucht mich.
Nicht einladen.
Für Heilig Abend.
Bestimmt nicht.
Ich werde.
Einen.
Gemütlichen Abend.
Genießen.
Mit einem Glas Rotwein.
Oder zwei…
Und Musik hören…
Seine Schwester Beatrice.
Hatte ihn.
Angesehen.
Zweifelnd.
Bist du sicher?
Es macht.
Keine Umstände.
Wir freuen uns.
Auf dich.
Einen Moment.
Hatte Fritz.
Gezögert.
Den Hauch.
Eines Moments.
Dann.
Hatte er gelacht.
Du kennst mich doch.
Dieses sentimentale Getue.
Das liegt mir nicht.
Ich sehe euch.
Lieber.
Silvester.
Deine russischen Eier.
Unübertroffen…

Vor einer Stunde.
Hatten sie geredet.
Er.
Und seine Schwester.
Und.
Sie hatte ihn.
Eingeladen.
Zum Weihnachtsfest…
Wie letztes Jahr…
Fritz atmete schwer.
Keine.
Seiner Beziehungen.
Die letzten Jahre.
Hatte es.
Geschafft.
Über Weihnachten.
Und Beatrice.
Hatte es.
Gut gemeint.
Zweifellos.
Mit ihr.
Und ihrer Familie.
Wäre sicher.
Nett gewesen.
Sehr nett sogar…
Aber es war.
Auch.
Als würde er.
Ein Manko.
Eingestehen…
Als könne er.
Nicht.
Alleine sein…
An so einem Tag…
Und war das?
Nicht lächerlich?

Er erinnerte sich.
An.
Letztes Weihnachten.
Bei zwei Gläsern Roten.
War es.
Nicht geblieben.
Eine Flasche.
Hatte er.
Geleert.
Gegen die Leere.
In sich.
An sich.
Trank er.
Nie viel.
Aber jenes Weihnachtsfest…
Er hatte.
An Selbstmord gedacht.
So alleine.
War er.
Gewesen.
Und der Wein.
Hatte.
Seinen Schmerz.
Betäubt.
Ein wenig.
Heuer.
Würde es.
Nicht anders sein.
Außer…
Es geschah noch.
Ein Weihnachtswunder.
Und er verliebte sich…

Vivienne/Gedankensplitter

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