Kein Geld… – Gedankensplitter

Klemens telefonierte.
Mit einem Kunden.
Das Gespräch.
Zog sich.
Schon ewig.
Aber schließlich…
Ein Ende.
In Sicht…
Er legte auf.
Wischte sich.
Den Schweiß.
Von der Stirn.
Geschafft!
Die Bestellung.
War fertig…
Zufrieden pfeifend.
Machte er.
Eine Pause.
Eine Zigarette.
Einen Espresso.
In der Küche.
Ein paar Kollegen.
Saßen schon da.
Unterhielten sich.
Eine erzählte.
Vom Urlaub.
Auf Madagaskar…
Klemens stutzte.
Er wurde nachdenklich…
Das Gespräch.
Begann ihn.
Zu nerven…
Und schließlich…
Die Kollegin.
Fragte ihn auch.
Wo er.
Den Urlaub.
Verbringen würde…

Er ärgerte sich.
Ausflüche.
Ich spare.
Auf ein neues Auto.
Der Mazda.
Bringt es.
Nicht mehr so…
Alle musterten ihn.
So.
Schien es ihm.
Wussten sie…?
Ja.
Der eine.
Oder andere.
Vielleicht.
Vom Hörensagen…
Er stand auf.
Der Espresso.
Schmeckte ihm.
Nicht mehr.
Die Wahrheit.
Für Urlaub.
Hatte er.
Kein Geld.
Gar keines.
Nach der Scheidung.
Hatte er.
Karin.
Auszahlen müssen.
Das hatte weh getan…

Schlimmer.
Wäre nur gewesen.
Das Haus.
Zu verkaufen.
Aber seine Eltern.
Hatten geholfen.
Und irgendwie.
War es.
Gegangen…
Aber Urlaub.
Oder auch.
Ein neues Auto.
Waren.
Die nächsten Jahre.
Nicht drinnen.
Überhaupt nicht!
Nicht auszudenken.
Wenn sein Mazda.
Wirklich.
Schlapp machen.
Würde…
Durch diese Misere.
Musste er durch.
Keine Frage.
Und wie gesagt.
Das Haus.
War ihm geblieben…
Das war.
Das Wichtigste.
Gewesen.
Dafür nahm er.
Alles in Kauf.

Vivienne/Gedankensplitter

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