Drüber stehen… – Gedankensplitter

Simon räumte auf.
In seiner Wohnung.
Das Altpapier…
Er trug es hinunter.
Das Bett.
Frisch bezogen…
Noch rasch.
Gesaugt…
Der Kater.
Floh.
In die Abstellkammer…
Simon lachte.
Ein wenig.
Das erste Mal…
Seit langem…
Sah ja wieder.
Ganz ordentlich aus.
In der Wohnung.
Wochen.
Hatte er sich.
Gehen lassen.
Diese On-Off-Beziehung.
Mit Valerie.
Sie hatte ihn.
Ausgehöhlt.
Ganz schön…
Aber gestern.
Hatte er.
Sich einen Ruck gegeben…
Es konnte nicht.
So weitergehen.
Und ewig.
Konnte er sich nicht.
Selber leidtun…
Oder?

Valerie.
Verliebt hatte er sich.
Hals über Kopf.
Und sie?
Schien auch nicht.
Abgeneigt…
Ein paar glückliche Wochen…
Aber Valerie…
Ein Luxusgeschöpf.
Wollte immer mehr.
Wie.
Die Frau des Fischers…
In dem Märchen.
Sie nörgelte.
Über sein Auto.
Über.
Die kleine Wohnung.
Und eigentlich.
War sie.
Überhaupt.
Nicht sparsam…
Er selber.
Dachte sehr.
Ökonomisch.
So war er.
Erzogen worden.
Aber er.
Hatte nicht vor.
Seine Ersparnisse.
Anzugreifen.
Nur weil.
Valerie.
Einen BMW wollte.
Zum Repräsentieren quasi…

Gefühle.
Kann man nicht.
Abstellen.
Natürlich.
War Valerie.
Auch süß.
Einfühlsam.
Zärtlich.
Aber eben auch gewohnt.
Geld auszugeben.
Mit offenen Händen…
Das konnte.
Nicht gut gehen.
Eine Prinzessin.
War nichts für ihn.
Das hatte er.
Simon.
Begriffen.
Und hatte.
Schluss gemacht.
Endgültig.
Je öfter.
Er nachdachte.
Desto sicherer.
War er.
Geworden.
Irgendwann.
Würde er.
Drüberstehen.
Bis dahin.
Arbeiten.
Spaziergänge.
Und seine Freunde…

Vivienne/Gedankensplitter

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