Oktobernebel… – Gedankensplitter

Dicht.
Liegt der Nebel.
Über der Stadt.
Als ich aufstehe.
Schlaftrunken.
Schalte ich.
Die Kaffeemaschine ein.
Angenehme Temperaturen.
Wie zuletzt oft.
Können.
Nicht trügen.
Der Herbst ist da…
Bald.
Wird es November…
Der Nebelmonat…
Ich setze mich.
An den Tisch.
Frühstücke.
Nachdenklich…
Blicke.
Aus dem Fenster.
Wie.
Feines Gewebe.
Liegt.
Der Nebel.
Zwischen.
Den Häusern.
Auf den Bäumen.
Feine.
Wassertröpfchen.
Ein Gespinst.
Das.
Die Sinne täuscht.
Und verwirrt…

Die Katze.
Tobt.
Durch das Wohnzimmer.
Malträtiert.
Den Kratzbaum.
Dann springt sie.
Durch den Raum.
Reißt.
Den Teppich mit.
Überschlägt sich.
Fast…
Springlebendig…
Weit.
Sieht man nicht.
Der Ausblick.
Begrenzt.
Die Umrisse.
Unscharf.
Nebulos…
So sagt man.
Nicht umsonst…
Man weiß nie.
Was kommt.
Geht mir.
Durch den Kopf.
Oft.
Sieht man nicht.
Was sich.
Noch ergibt.
Immer.
Schritt für Schritt.
Kämpft man sich.
Weiter.
Durch die Ungewissheit.
Aber erst.
Wenn.
Die Sonne kommt.
Sieht man wieder.
Deutlich…

Nur…
Wann kommt sie?
Die Katze.
Springt.
Auf meinen Schoß.
Lässt sich streicheln…
Sitzt da.
Anmutig…
Schnurrt…
Ich starre.
Auf den Teller.
Das halbe Knäckebrot.
Liegt.
Noch da…
Ich gebe mir.
Einen Ruck.
Ausphilosophiert.
Keine Gedanken mehr.
Über den Nebel.
Und über.
Die Undurchsichtigkeit.
Des Lebens.
Die Katze.
Verzieht sich.
Ins Bad.
Und ich.
Räume den Tisch ab…
Es ist Zeit…

Vivienne/Gedankensplitter

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