Der Sturz – Gedankensplitter

Viktor stöhnte.
Sein Knöchel.
Hochgelagert.
Schmerzte.
Dabei.
Waren.
Die Bänder.
Nicht gerissen.
Nur gedehnt.
Und doch.
Er konnte sich.
Nur.
Mühsam.
Bewegen.
Der Knöchel.
War geschwollen.
Ganz dick…
Krücken.
Hatte er auch.
Aber meistens.
Lag er.
Auf der Couch.
Auch.
In der Nacht.
Ein Kopfkissen.
Ein paar Decken….
Nicht weit.
In die Küche…
Oder.
Ins Bad…
Viktor.
Stand auf.
Eine Tasse Kaffee.
Vielleicht.
Ein wenig viel
Die letzte Zeit…

Vor einem Monat.
Da hatte ihn.
Helga.
Verlassen.
Von einem Tag.
Auf.
Den anderen…
Du lebst nur.
Für die Firma.
Ich bin allein daheim.
Und warte auf dich…
Empört.
Hatte er.
Das.
Von sich.
Gewiesen.
Für die Karriere.
Muss man.
Etwas tun.
Helga.
Hatte.
Den Kopf.
Geschüttelt.
Meine Kinder.
Sollen.
Einen Vater haben!
Keinen Ernährer!

Er hatte sie.
Nicht verstanden.
Und nun.
Saß er da.
Vor sich.
Den Kaffee.
Mit Gips.
Weil er.
Gestürzt war.
Im Dunkeln.
Spät.
Aus der Firma.
Gekommen…
So gehandicapt.
Hatte er viel.
Nachdenken müssen.
So unrecht.
Hatte Helga.
Nicht gehabt…
Nein…
Fad.
War ihm.
Daheim.
Und ganz besonders.
Fehlte ihm.
Liebe…
Helga.
Die ihn pflegte…
Die lieb war.
Zu ihm…
Ein Wunschtraum…
Viktor.
Trank.
Den Kaffee aus…
Am besten.
Wieder.
Hinlegen…

Vivienne/Gedankensplitter

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