Nachtregen – Gedankensplitter

Montagabend.
Ich fahre heim.
Von der Arbeit.
Sitze.
In der Straßenbahn.
Dunkel.
Ist es draußen.
Dazwischen.
Die grellen Lichter.
Regen.
Prasselt.
An die Fenster.
Gar nicht.
So lange her.
Dass es.
Noch hell war.
Auf der Heimfahrt…
Der Regen.
Folgt uns.
Schon.
Den ganzen Tag.
Vom Mühlviertel her.
Zog.
So manche Wolkenkuppe.
Über die Stadt.
Herbst!
Aber…
So rasch.
Ist er gekommen.
Wenigstens.
Ist mir nicht kalt.
Ich sitze da…
Starre.
Vor mich hin.
Fast.
Könnte ich einschlafen…

Schließlich.
Verlasse ich.
Die Straßenbahn.
Die Straße.
Der Gehsteig.
Nass.
Pfützen.
Jemand hinter mir.
Hastet.
Über den Zebrastreifen.
Es regnet wieder.
Viel.
Ist nicht mehr.
Los.
Auf den Straßen.
Aber…
Ich sehe mich.
Gar nicht.
Viel um.
Ich möchte heim.
Die Katze füttern.
Vor allem aber…
Mich niederlegen.
Bald.
Ein langer Tag.
Kopfweh.
Ein wenig gereizt.
Bin ich auch…
Ein Scheinwerfer.
Blendet mich.
Jäh…

Die Katze.
Entwischt mir.
Ins Stiegenhaus.
Als ich kurz.
Mit.
Der Nachbarin plaudere.
Beim Aufsperren…
Oh nein!
Ich folge ihr.
Doch.
Im nächsten Stockwerk.
Wartet.
Die Kleine.
Schon.
Auf mich.
Miaut.
Ich packe sie.
Ein wenig brüsk.
Aber als ich sie.
So spüre…
Verschwindet.
Mein Ärger.
Wieder.
Ich schließe die Tür.
Endlich daheim.
Richtig.
Jetzt noch.
Duschen.
Und mich.
Beleben…
Den Tag…
Abstreifen….

Vivienne/Gedankensplitter

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