Das Haus – Gedankensplitter

Caro.
Öffnete das Backrohr.
Der Gemüseauflauf.
Roch köstlich.
Sie stellte ihn hin.
Die Kinder.
Würden sich freuen.
Sie legte.
Den Topflappen hin.
Wischte sich.
Mit der Hand.
Über die Stirn.
Gregor.
Würde nicht kommen.
Heute war Donnerstag.
Da war er…
Sie hielt inne…
Seltsam.
Dass sie.
Die Geliebte ihres Mannes.
Noch immer.
Die Schlampe nannte.
Dabei.
War sie.
An dem Verhältnis.
Der beiden.
Nicht mehr Schuld.
Als Gregor, ihr Mann.
Als Betrogene.
War man wohl.
Konditioniert.
Auf die Freundin.
Loszugehen.
Caro setzte sich.
Die Schürze.
Fiel zu Boden…

Sie war sich sicher.
Die Initiative.
War wohl.
Von Gregor.
Ausgegangen.
Martina.
Inhaberin einer Boutique.
War ihm da.
Gerade recht gekommen.
Es hätte.
Jede sein können.
Trotzdem…
Kaufte sie.
Seit sie.
Von dem.
Verhältnis wusste.
Nicht mehr.
Bei.
Martina ein.
Sie konnte nicht.
So tun.
Als ob.
Nichts wäre.
Und mit Gregor.
Schlief sie.
Nicht mehr.
Unmöglich.
Sollte ihn.
Martina.
Ganz haben!
Hatte sie entschieden…

An bestimmten.
Tagen der Woche.
War er bei Martina.
Scheidung.
Kein Thema.
Sie hätten das Haus.,
Verkaufen müssen.
Keiner von beiden.
Hatte.
So viel Geld.
Den anderen auszuzahlen.
Caro stand auf.
Hob die Schürze hoch.
Seither.
Lebte sie im Erdgeschoss.
Gregor im ersten Stock.
Man grüßte sich.
Man frühstückte.
Und speiste.
Gelegentlich.
Miteinander.
Man redete sogar.
Über Belangloses.
Oder.
Wenn etwas.
Anfiel.
Aber man lebte.
Aneinander.
Vorbei…
Schon eine Weile.
Und so.
Würde es auch.
Weitergehen…

Vivienne/Gedankensplitter

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