Das Lachen… – Gedankensplitter

Manchmal.
Da dachte er.
An Selbstmord.
Immer wieder.
Weil er.
Kaum ertragen konnte.
Was da.
Auf ihn losging.
Wie eine geballte Ladung…
Ein Sturm.
Der ihn mitriss.
Und.
Zu zerfetzten drohte…
Sein Sohn.
Tödlich verunglückt.
Der mittlere.
Von dreien.
Die Frau.
Todkrank.
Krebs.
Unheilbar.
Sie starb qualvoll.
Unfassbar.
Ein Leben.
Bisher.
Das.
An Tränen reicher war.
Als an Lachen.
Schon vorher.
Aber die Zeit.
Zu weinen.
Die nahm er sich nicht.
Er verdrängte.
Den Kummer.
Und spülte ihn hinweg…

Eine neue Familie.
Und manchmal.
Eine Ahnung dessen.
Wie es sein.
Hätte können.
Mit der ersten Frau…
Aber nur.
Eine Ahnung.
Bisweilen.
Das Lachen.
Wie weggeschlagen.
Zwei Gesichter.
Die unterschiedlicher.
Nicht sein.
Hätten können…
Oft.
Wusste er nicht.
Wer er war.
Wirklich.
Er trank.
Immer mehr.
Weil es.
Den Schmerz betäubte…
Irgendwann.
Konnte er nicht mehr.
Ohne Trinken leben…

Ein Leben.
Einfach nur.
Wie.
Auf der Achterbahn.
Tiefe Schläge.
Auch weiterhin.
Hoffnungslosigkeit.
Alkohol…
Kraftlosigkeit.
Ein Gefühl.
Der Verlorenheit…
Sehnsucht.
Nach der geliebten Frau.
Schuldgefühle.
Wegen des.
Toten Sohnes.
Über die Jahre.
Wurde er langsamer.
Der Lauf.
Alles.
Ein wenig ruhiger.
Beschaulicher.
Einfacher.
Ein kleines Glück.
An das er.
Nicht mehr hoffte.
Glaubte…
Kinder und Enkel.
Viel Freude.
Zufriedenheit…
Das Lachen.
War wieder da.
Ein sanfter Glanz.
Bis.
Der Wind.
Wieder schnell wurde.
Unglaublich schnell.
Und der Tod.
Er dirigierte ihn…
Der Sturm.
Packte ihn.
Und ließ ihn.
Nicht mehr los…

Vivienne/Gedankensplitter

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