Was ein Mann fordern darf… – Gedankensplitter

Eigentlich.
Hat sie immer getan.
Was er wollte.
Ihre Muschi.
Glatt rasiert.
Immer die Beine geöffnet.
Wenn er wollte.
Die Dreimonatsspritze.
Damit sie verfügbar war.
Stets…
Er.
Wollte das.
Er.
Legte Wert darauf.
Und er.
Durfte das.
Denn.
Er war ihr Mann.
Manchmal.
Da schlug er sie.
Und wenn sie schrie.
Sie würde ihn verlassen.
Dann lachte er.
Und sagte.
Die Kinder…
Die siehst du nie wieder…
Er betrog sie.
Oft.
Sie wusste es.
Einmal.
Ein blondes Haar.
Am Revers.
Ein anderes Mal.
Berichtete die Freundin.
Er war unterwegs.
Mit einer Rothaarigen…

Sie sagte nichts.
Nie.
Aber eines Abends.
Da tastete sie.
Einen Knoten.
In ihrer Brust.
Er fühlte sich hart an.
Und fest.
Und der Frauenarzt.
Drei Tage später.
Überwies sie.
Ins Spital.
Krebs.
Zu viel.
Rein gefressen.
In den Jahren.
Viel zu viel.
Aber doch Glück!
Noch keine Metastasen.
Chemo.
Brustaufbau.
Vielleicht.
Kam sie davon…

Ihr Mann.
Er servierte sie ab.
Mit den Kindern.
Kein Interesse.
An den Kleinen.
Kein Interesse.
An ihr.
Mit entstellten Brüsten…
Stattdessen.
Eine Brünette im Bett…
Es tat nicht mehr weh.
Nein.
Keinen Kopf.
Dafür.
Sie musste kämpfen.
Um ihr Leben.
Für die Kinder.
Nachuntersuchungen.
Alle drei Monate.
Jedes Mal Todesängste.
Vor dem Termin.
Die Brüste.
Rekonstruiert.
Sahen einigermaßen aus.
Aber.
Was zählte das?
Im Vergleich?
Zu ihrem Leben?
Nichts!
Sie fing an zu arbeiten.
Wieder.
Und die Kinder.
Sie fragten nach Papa.
Jeden Tag.
Sie begriffen nicht.
Ihr Vater.
Kalt.
Egoman.
Sie liebten ihn.
Wie sie ihn.
Geliebt hatte.
Aber er.
Er hatte nur gefordert.
Von ihr.
Von anderen.
Und wenn er sie.
Nicht mehr brauchte.
Spuckte er sie aus…

Vivienne/Gedankensplitter

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