Adieu, Sommer! – Gedankensplitter

Verschwitzt.
Kam ich nach Hause.
Die Kleidung.
Sie klebte am Körper.
Schwül.
So schwül!
Und das.
Obwohl es diesig ist.
Wolkenfelder.
Sie ziehen durch.
Sie bedecken nicht nur.
Die sinkende Sonne.
Auch die zarte Mondsichel.
Sie wurde geschluckt.
Nun bin ich geduscht.
Dufte gut.
Und mein Haar ist nass…
Frisch geduscht.
Das fühlt sich gut an.
Sehr gut.
Auf einmal.
Ein wenig Melancholie.
Mein Blick.
Er folgt einem Flieger…

Der Sommer!
Welch ein grandioses Comeback!
Sommertemperaturen.
Nicht mehr erwartet.
Aber nun…
Da naht der Abschied.
Heute Abend.
Gewitter.
Und der Sommer…
Er wird gehen…
Kurz und intensiv.
Seine Regentschaft.
Heuer.
Ein Glas Wasser.
Ich blicke aus dem Fenster.
Denke nach.
Träume.
Bunt wird die Welt sein.
In ein paar Wochen.
Nebel am Morgen.
Wie schon jetzt.
Manchmal.
Ich seufze.
Warum?
Jammere ich ihm nach?
Dem Sommer?
Warum?
Die große Hitze.
Die liebe ich doch nicht.
Nicht wirklich.
Ich schätze.
Die moderaten Temperaturen…
Das stimmt.
Aber das Plantschen.
Im Freibad.
An einem heißen Tag…
Über das geht nichts…!

Die Mondsichel.
Hat sich durchgekämpft.
Durch die Wolken…
Der Tag.
Er neigt sich.
Er sagt.
Adieu.
Zieht den Hut.
Geht.
Nicht nur für heute…
Sonne.
Sie wird es geben.
Sie wird weiter scheinen.
Aber Sommer.
Wird nicht mehr sein.
Bestimmt nicht.
Regen.
Und die Kühle in der Luft.
Jedes Jahr.
Doch nie dasselbe…
Nie…
Melancholie.
Immer wieder.
In diesen Tagen.
Erntezeit.
Wir fahren ein.
Was wir gesät haben.
Und mancher.
Muss begreifen…
Keine Ernte.
Keine Früchte.
Gescheiterte Pläne.
Ziele.
Die nie aufgingen…
Manches soll nicht sein…

Vivienne/Gedankensplitter

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