Regennacht – Gedankensplitter

Die Katze kuschelt sich.
An mich.
Reibt sich.
Ganz zärtlich.
Miaut.
Mit dünner Stimme.
Wie lebhaft!
War sie heute!
Im Vergleich.
Zu den letzten Tagen.
Heißen Tagen.
Es ist noch warm.
In der Wohnung.
Aber draußen.
Herbstkälte.
13°C.
Es regnet.
Seit dem frühen Nachmittag.
Später.
Sogar ein Gewitter.
Ich ging spazieren.
Im Regen.
Rauer Wind.
Zerzauste mich.
Und doch war es.
Wie ein Streicheln.
Wohliges Frösteln…

Es ist dunkel geworden.
Die Umrisse.
Der näheren Umgebung.
Bäume.
Häuser.
Verschwimmen schon.
Mit der Nacht…
Ich gähne.
Trinke Tee.
Genieße die kühle Luft.
Die hereindringt.
Durch das gekippte Fenster.
Ich fühle mich wohl.
Irgendwie gestreichelt.
Innerlich.
Und sehr entspannt…
Das lachende Gesicht des Sommers.
Es war dann doch zu intensiv.
Zu laut…
Nun geht er.
Der Sommer.
Wohl für immer…
Und alle.
Rätseln über den Vulkan.
In Island.
Der uns den Regensommer bescherte…
Beschert haben soll…
Ein Flugobjekt.
Leuchtend.
In der dunklen Nacht.
Es nieselt nur mehr leicht.
Aber die Nacht.
Sie wird bitterkalt…

Ein alter Freund.
Heute zu Besuch.
Am Nachmittag.
Ein angenehmer Plausch.
Viel Lachen.
Wie Kristalle.
In der klaren Luft.
Noch besser.
Als der Kaffee…
Man muss nicht viele Freunde haben.
Es zählt die Qualität.
Nicht die Menge.
Auf irgendeiner Plattform…
Ein paar Lichter in der Stadt.
Im Schloss gegenüber.
Ist es dunkel geworden.
Und die Katze.
Sitzt am Fenster.
Mustert.
Die andere Straßenseite.
Abende wie heute.
Die könnten ewig dauern.
Meine ich.
Dahin plätschern.
Wie das Meer.
Bei ruhiger Strömung.
Man treibt im Wasser.
Atmet Freiheit.
Und ganz besonders Glück…

Vivienne/Gedankensplitter

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