Juliabend – Gedankensplitter

Dunkel.
Ist es geworden.
Und die Luft.
Die hereinzieht.
Durch das gekippte Fenster.
Fühlt sich kalt an.
Kalt.
Wie im Herbst…
September…
Ich trinke Tee.
In großen Schlucken.
Lasse den Tag.
Revue passieren.
Lange geschlafen.
Herrlich!
Das Steißbein.
Macht kaum mehr Probleme…
Halleluja!
Gemütliches Frühstück.
Ein wenig shoppen.
Ein paar Shirts.
Eine neue Jeans.
Ein Übertopf…

Es tut gut.
Wieder sitzen zu können.
Man weiß nicht.
Was man genießt.
Jeden Tag.
Bevor es einem genommen wird.
Für einige Zeit…
Fast zwei Wochen.
Um genau zu sein.
Man wird dankbar.
Und demütig.
Man braucht solche Erfahrungen.
Dann und wann.
Um das zu lernen.
Zu begreifen…
Nichts!
Ist selbstverständlich.
Gar nichts!
Meine Kleine.
Liegt im Bad.
Auf den Handtüchern.
Streckt sich wohlig…
Ich mache sauber.
Ein wenig Abwasch.
Teppiche ausklopfen.
Saugen.
Und schnell.
Ist es wohnlich.
Wieder.
Ich gähne.
Die letzte Zeit.
Bin ich oft müde.
Liegt wohl am Herbstwetter…

Ich dusche heiß.
Beziehe das Bett neu.
Und mache es mir bequem.
Vor dem TV-Gerät.
Ich horche hinaus.
In die Nacht.
Kein Grillenzirpen.
Keine laue Sommernacht.
Und kein Spaziergang.
Im romantischen Mondschein.
Kein Gastgarten.
Im Licht einer Laterne.
Im lauen Abendwind …
Weit gefehlt.
Ich sehe fern.
Im Pyjama.
Gekuschelt.
In eine Decke.
Der Ventilator.
Er verstaubt.
Und die Katze springt zu mir…
Es ist ganz dunkel geworden.
Die Schatten der Bäume.
Verschwimmen mit dem Schwarz.
Man muss.
Das Beste daraus machen!
Was es ist.
Und wie es ist…
Und so schlimm.
Ist dieser Juli auch nicht…
Vor allem.
Seit ich wieder liegen kann…
Oder?

Vivienne/Gedankensplitter

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