Eisheiliges Wetter – Gedankensplitter

Sonne.
Regen.
Kalter Wind.
Der mich frösteln lässt.
Ich trage Jacke.
Und Halstuch.
Das Lächeln der Sonne.
Es lügt.
Wenn sie es zeigt.
Wolken.
Auch das Grün der Natur…
Es duftet nach Flieder.
Irgendwo.
Ich bin müde.
Der Wetterumschwung.
Er macht mir noch zu schaffen.
Der Wetterbericht?
Es soll wärmer werden.
Am Wochenende.
Verheißt er.
Na dann!
Denke ich mir.
Es sind die Eisheiligen.
Sagen die Leute.
Heuer früher als sonst.
Ich schüttle den Kopf.
Es ist der Klimawandel.
Bin ich überzeugt.
Und es wird noch ärger kommen.
Ganz bestimmt…
Ich blicke zum Himmel.
Ein wenig Blau.
Verbrämt von Wolken.
Schneeweiße Kuppen…

Ich bin gedrückt.
Gerne.
Möchte ich es warm haben.
Vom Wind berührt werden.
Ganz sanft.
Und ein Eis schlürfen…
In einem Eissalon.
Unter einem Sonnenschirm…
Der Wind.
Er zerrt an meinem Halstuch.
Und er wirbelt.
Erinnerungen auf.
Ganz nebenbei.
Die Vergangenheit.
Sie tut weh.
Wie ein eitriger Stachel.
Im Fleisch.
Und ich friere.
Ich friere so sehr.
Kälte.
Von Menschen.
Ich kannte sie.
Ich war ihr Spielball.
Hohn und Spott.
Missachtung.

Mir fehlt fast.
Die Luft zum Atmen.
Meine Beine.
Schwer.
Und ich.
Kraftlos.
Alles hat seinen Sinn!
Sinniere ich.
Alles.
Der vergangene Kummer.
Der schwelende Konflikt.
Noch immer.
Die Menschen.
Sie ändern sich nicht.
Und ich.
Habe den Schlussstrich gezogen.
Was sonst?
Einen Mittelweg.
Den gibt es nicht…
Auch der Klimawandel.
Diese Eisheiligen.
Unüblich früh.
Sie haben ihre Bedeutung.
Sie werden die Menschen bekehren.
Eines Tages.
Zum Naturschutz.
Hoffentlich.
Ist es nicht zu spät.
Dann.
Hoffentlich.
Wir es wieder Frühling.
Wie damals.
Als ich ein Kind war…

Vivienne/Gedankensplitter

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