Alles ist vergänglich – Gedankensplitter

Es ist kalt.
Müde.
Komme ich heim.
Besuch.
Bei der Familie.
Geburtstag der Mutter.
Ein wenig gefeiert.
Krapfen.
Pralinen.
Schokolade.
Und Kaffee…
Fröhlich.
Und doch.
Ein Schimmer von Schwermut.
Über allem…
Alles geht vorbei.
Und wer weiß.
Wie oft wir ihn noch feiern.
Den Geburtstag der Mutter.
Fast ein Jahr schon wieder.
Dass der Vater starb.
In den jungen Frühling hinein…
Und doch.
Der Verlust.
Er hat uns alle geprägt…

Mein Leben.
Es hat sich beruhigt.
Es stagniert nicht.
Aber ich arbeite wieder gern.
Und mit Erfolg.
Ich halte mich fern.
Von großen Freundschaften.
Gebranntes Kind.
Es scheut das Feuer…
Wogen der Schwermut.
Trotzdem.
Vergänglichkeit.
Jugend.
Schönheit.
Alles vergeht.
Obwohl man mir beteuert.
Dass ich.
Doch nie so alt aussehe.
Wie ich bin…
Kaufen.
Kann ich mir nichts dafür.
Soll heißen.
Es ändert nichts.
An meinem wahren Alter.
Und in der Firma.
Bin ich älter als die meisten…

Was will ich eigentlich?
Frage ich mich.
Was?
Nein.
Ich trauere.
Keinem Mann nach.
Die meisten.
Sie haben mich nur beschissen…
Ich trauere.
Nicht der eigenen Familie nach.
Ich sollte sie nicht haben.
Das weiß ich längst.
Ich bin froh darüber.
Dass es kam.
Wie es kam…
Aber?
Was dann?
Was?
Legt die Schleier auf meine Seele?
Und wenn ich hinein frage.
In mich.
Dann sind es meine Lieben.
Verlustängste.
Alles.
Ist vergänglich.
Nichts.
Hat Bestand.
Gar nichts.
Manchmal.
Mag es ein Glück sein.
Der selbstverliebte Ex-Chef.
Der mir das Leben zur Hölle machte…
Die diebische Ex-Kollegin.
Die mein Vertrauen missbrauchte.
Auf’s Gröbste.
Ich bin erlöst von ihnen.
Für immer.
Schön…
Aber die.
Die mir teuer sind.
Wirklich.
Zu verlieren…
Das werde ich nie lernen…

Vivienne/Gedankensplitter

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.