Gedanken zur Einsamkeit

Viele Menschen.
Sie fürchten die Einsamkeit.
Nichts scheint schlimmer zu sein.
Für sie.
Schwerer zu ertragen.
Manche.
Ertränken Sie im Alkohol.
Andere.
Sie flüchten von einer Beziehung.
In die andere.
Deswegen.
Allein sein.
Das können wenige.
Allein sein.
Das ist eine Chance.
Sich selber besser kennen zu lernen.
Mehr über sich zu erfahren.
Aber die Wahrheit.
Sie ist hart.
Der Spiegel vor dem Gesicht.
Den ertragen nur wenige.
Sich selbst zu sehen.
Wie man wirklich ist.
Wie man wahrgenommen wird.
Von den anderen.
Das ist schwierig.
Nicht einfach zu lernen.
Aber es hilft erwachsen zu werden…

Manche Menschen.
Sie stehen gern im Mittelpunkt.
Sie brauchen Aufmerksamkeit.
Beständig.
Sie scharen Leute um sich.
Laufen vor sich selbst davon.
Und dem Blick in den Spiegel.
Der das Innerste offenbart.
Diese Leute.
Sie sind besonders einsam.
Aber sie bemänteln es.
Mit Gesellschaft.
Rufen ihre Freunde an.
Regelmäßig.
Um sie zu treffen.
Oder einzuladen.
Nur um nicht allein zu sein.
Nur um nicht einsam zu sein.
Sie können nichts anfangen.
Mit sich.
Sie heischen nach Bewunderung.
Und Anerkennung.
Tragen das Mäntelchen der guten Ratschläge.
Vermeintlich.
Denn in Wirklichkeit.
Verkaufen sie nur Binsenweisheiten.
Die sie selber Lügen strafen…

Einsamkeit.
Wir können ihr nicht entfliehen.
Jeder Mensch ist einsam.
Auf seine Weise.
Der Einzelne im Stadion.
Der Tormann im Tor.
Der Fahrer der Straßenbahn.
Und der Fahrgast…
Wir sind allein.
Wenn es darauf ankommt.
Wenn wir uns harten Wahrheiten stellen müssen.
Wenn wir schwer krank sind.
Wenn wir sterben.
Auch wenn uns jemand besteht.
Auch wenn jemand unsere Hand hält.
Beim letzten Atemzug.
Wir sterben doch alleine.
Und müssen uns dem stellen.
Alleine.
Was uns dann erwartet…
Der Mensch.
Er braucht seine Einsamkeit.
Sie ist ihm in die Wiege gelegt.
Vorbestimmt…

Und was ist wirklich schlimm daran?

Vivienne

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